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Knapp 6 Wochen nach der Hochwasserkatastrophe - eine Bilanz

17. September 2002 - 

Knapp 6 Wochen nach Ausbruch der verheerenden Hochwasserkatastrophe zieht das Bundesheer Bilanz. Noch immer arbeiten rund 150 Soldaten in Niederösterreich an der Beseitigung von Hochwasserschäden. Seit 8. August 2002 leistete das Österreichische Bundesheer insgesamt mehr als 105.000 Manntage Katastropheneinsatz. Zu Spitzenzeiten halfen mehr als 11.000 Soldaten. Zwei Drittel der Männer und Frauen waren Grundwehrdiener.

Heereshubschrauber retteten etwa 740 Personen, die in den Fluten eingeschlossen waren. Das Bundesheer evakuierte insgesamt etwa 12.650 Menschen. Knapp 250 Heeresköche bereiteten etwa 145.000 Verpflegsportionen für Zivilpersonen und Soldaten zu. Mit der Aktion "Essen auf Ruder" versorgten Soldaten vom Hochwasser eingeschlossene Menschen aus Booten.

Pioniere errichteten 30 Brücken. Rund 105 Spezialfahrzeuge wie Schwenklader, Graben- und Drehkranzbagger sowie Bergepanzer kamen zum Einsatz. Bundesheer-Soldaten füllten und verlegten insgesamt mehr als 185.000 Sandsäcke. Rund 700 Lastkraftwagen transportierten Personal und Material. Eine Wasseraufbereitungsanlage des Bundesheeres lieferte etwa 440.000 Liter gefiltertes, trinkbares Wasser. Ferner stellte das Verteidigungsministerium 16 Dienstwohnungen für obdachlose Familien zur Verfügung. Etwa 650 Schlafsäcke und 800 Pullover wurden an das Rote Kreuz übergeben.

105.000 Manntage im Katastropheneinsatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

105.000 Manntage im Katastropheneinsatz.

Pioniere bauten 30 Brücken. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Pioniere bauten 30 Brücken.

Mehr als 100 Spezialgeräte waren im Einsatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Mehr als 100 Spezialgeräte waren im Einsatz.

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