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Die Pionierbrücke 2000 im "Terrex"-Einsatz

24. Mai 2012 - 

Die Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 2 aus Salzburg bauten die Pionierbrücke 2000 im Rahmen der Erdbebenübung zweimal innerhalb zweier Tage auf und ab. Am Dienstag in Reutte über den Archbach und am Mittwoch über den Kaiserbach bei Kufstein.

"Technisches Wunderwerk"

Selbst Experten sprechen bei der Pionierbrücke 2000 von einem "technischen Wunderwerk". Innerhalb von nur einer Stunde kann die Brücke von einer Mannschaft in Truppenstärke (10 Personen) auf- und abgebaut werden. Die komplette Installation wird hydraulisch durch ein 8x8-Verlegefahrzeug gesteuert. Die bis zu 40 Meter lange Brücke wird auf vier Lastkraftwagen transportiert. Mit einer Tragkraft von 110 Tonnen hält sie sogar den schwersten Kettenfahrzeugen des Österreichischen Bundesheeres stand.

Mehrfach im Einsatz

Aufgrund der flachen Auffahrtrampen bietet die Brücke auch zivilen Fahrzeugen eine Überquerungsmöglichkeit. Bereits mehrfach kam die Pionierbrücke 2000 im Ernstfall zum Einsatz: Bei mehreren Unwetter-Katastrophen in Österreich - so etwa beim Hochwasserereignis 2002 in Oberösterreich oder drei Jahre später im Bezirk Landeck im Tiroler Oberland.

Die ersten Teile werden vom Transportfahrzeug gehoben. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die ersten Teile werden vom Transportfahrzeug gehoben.

Das 8x8-Verlegefahrzeug bei der Arbeit. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das 8x8-Verlegefahrzeug bei der Arbeit.

Die Spannweite der Brücke beläuft sich auf bis zu 40 Meter. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Spannweite der Brücke beläuft sich auf bis zu 40 Meter.

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