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Soldaten schützen Lebensgrundlage der Bevölkerung

11. Juni 2014 - 

Kurz nach Eintreffen der 5.500 Soldatinnen und Soldaten im Übungsraum Tirol und Vorarlberg stehen bereits die ersten wichtigen Infrastruktureinrichtungen unter militärischer Bewachung.

Bundesheer schützt Lebensgrundlagen

Oberleutnant Bernhard Zech, Kommandant der Kampfunterstützungskompanie des Jägerbataillons 23 zum Einsatz seiner 100 Soldaten, die meisten davon Grundwehrdiener, an einem der Schutzobjekte: "Wir schützen hier ein besonders wichtiges Elektrizitätswerk. Denn sollte diese wichtige Infrastruktur zerstört werden, hätte das einen großräumigen Stromausfall im Westen Tirols zur Folge." Und Zech weiter: "Dass wir hier ganz genau aufpassen müssen beweist, dass gestern schon versucht wurde Sprengstoff an sensibler Technik anzubringen." Die Aufmerksamkeit der Soldaten verhinderte den Übungsanschlag auf das Elektrizitätswerk.

Straßensperren nur für Übungsteilnehmer

"Soldaten verhinderten die Sprengung des Elektrizitätswerkes. Doch leider konnten die verdächtigen Personen entkommen", sagt Zech. Daher wird das Werksgelände in großem Radius bewacht und geschützt. Dazu Zech: "Wir machen das mit Straßensperren, an denen wir verdächtige Fahrzeuge und Personen kontrollieren und auch mit mobilen Einheiten, die engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung halten. Immerhin gilt es, diese wichtige Infrastruktur für die Bevölkerung zu schützen." Damit jedoch das Leben abseits der Bundesheerübung "Schutz 2014" ungestört weitergeht, werden nur dafür vorgesehene Bundesheerahrzeuge angehalten und durchsucht. 

Bedrohung wird während der Übung zunehmen

Kompaniechef Zech zum Objektschutz des Stromwerkes: "Die Herausforderung liegt darin, dass in meinem Verantwortungsbereich durch Verdächtige jederzeit und an jedem Ort versucht werden kann, die Lebensgrundlagen der Bevölkerung, also das Stromwerk, zu zerstören." Eine nicht ganz leichte Aufgabe, immerhin haben die 100 Soldaten mehr als 30 Quadratkilometer zu überwachen. Zum Teil auch in gebirgigem Gelände. Zech: "Wir schaffen das. Ich vertraue meinen Soldaten, denn sie wurden in den letzten Monaten speziell auf diese Übung vorbereitet und sind topmotiviert." Und mit Blick auf die nächsten Übungstage meint der Offizier: "Diesen Elan werden wir noch brauchen, denn ich rechne mit einer Steigerung der Bedrohung in nächster Zeit. Dies wird all unser Können abverlangen. Wir freuen uns schon darauf."

Soldaten betreiben zur Übung eine Straßensperre. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Soldaten betreiben zur Übung eine Straßensperre.

Die Rekruten Ölschifsky und Kogler bewachen ein Elektrizitätswerk. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Rekruten Ölschifsky und Kogler bewachen ein Elektrizitätswerk.

Kompaniechef Bernhard Zech, r, und sein Funker erhalten neue Informationen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Kompaniechef Bernhard Zech, r, und sein Funker erhalten neue Informationen.

An der Einfahrt zum Stromwerk kontrolliert Rekrut Ölschifsky. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

An der Einfahrt zum Stromwerk kontrolliert Rekrut Ölschifsky.

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