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Scharfschießen während der "Schutz 2014"

14. Juni 2014 - 

Der Truppenübungsplatz Lizum-Walchen mit seiner beeindruckenden Bergkulisse war  heute Schauplatz für das Scharfschießen von rund 700 Soldaten der Jägerbataillone Salzburg und Tirol. Die Soldaten schossen am höchstgelegenen Übungsplatz des Bundesheeres Übungen mit dem Sturmgewehr, der Pistole, dem Scharfschützengewehr sowie mit den schweren Waffen eines Jägerbataillons - dem schweren Granatwerfer, der Panzerabwehrlenkwaffe und dem Panzerabwehrrohr.

Waffenhandhabung

Die Handhabung der schweren Waffen will gelernt sein, so ist es notwendig den Granatwerfer richtig zu justieren. Richtschütze Wachtmeister Thomas Fröhlich aus Bad Häring freut sich schon auf den ersten scharfen Schuss. "Die Vorbereitung war wie immer gut, wir haben den Granatwerfer genauestens justiert." Mit der Panzerabwehrlenkwaffe 2000 BILL ist es möglich, gepanzerte Ziele bis zu einer Entfernung von 2.000 Metern punktgenau zu bekämpfen. Das Panzerabwehrrohr ist ein vielseitig verwendbares Waffensystem, weil Granaten mit verschiedenen Wirkungen verschossen werden können.

Absperrposten

Zahlreiche Absperrposten waren für die Sicherheit am Übungsplatz zuständig. Unter ihnen der Grundwehrdiener Rekrut Michael Hauser aus Uderns im Zillertal: "Als Absperrposten sieht man von den Schießübungen sehr viel, deshalb gefällt mir diese Arbeit. Außerdem sind wir enorm wichtig, da wir verhindern, dass Wanderer in die Zielgebiete der Waffen gelangen."

"Kann mich auf meine Leute verlassen"

Bataillonskommandant Hauptmann Gernot Schreyer attestierte seiner Truppe  ein einwandfreies Zeugnis. "Nach einer Woche mit Schichtdienst, durchschnittlich vier Stunden Schlaf, geht das heutige Scharfschießen trotzdem problemlos über die Bühne. Das ist auf die gute Kameradschaft und die Zielorientierung im Jägerbataillon Salzburg zurückzuführen. Wir kennen uns seit Aufstellung des Bataillons im Jahr 2006 sehr gut und sind gut eingespielt in sämtlichen Abläufen."

Wattentaler Lizum

Der Truppenübungsplatz Lizum-Walchen ist mit über 50 Quadratkilometern der zweitgrößte Truppenübungsplatz Österreichs nach jenem in Allentsteig. Zum Übungsplatz gehört das Gebiet der Wattentaler Lizum und das westlich benachbarte Mölstal. Verantwortlich für das Gebiet zeichnet das Militärkommando Tirol, das Bundesheer nutzt den Übungsplatz als Schießplatz und für die Alpinausbildung.

Die Panzerabwehrlenkwaffe nach Abschuss eines Lenkflugkörpers. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Panzerabwehrlenkwaffe nach Abschuss eines Lenkflugkörpers.

Wachtmeister Fröhlich mit dem Granatwerfer. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Wachtmeister Fröhlich mit dem Granatwerfer.

Absperrposten Rekrut Michael Hauser. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Absperrposten Rekrut Michael Hauser.

Bataillonskommandant Schreyer: "Gut eingespielt in sämtlichen Abläufen". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bataillonskommandant Schreyer: "Gut eingespielt in sämtlichen Abläufen".

Ein Schießstand am Truppenübungsplatz Lizum-Walchen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Schießstand am Truppenübungsplatz Lizum-Walchen.

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