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Regisseure der "Schutz 2014" im Übungs-Nervenzentrum

16. Juni 2014 - 

Montagmorgen am Übungsleitungsgefechtstand in Landeck: "Lageinformation! Bombe gezündet. Der Anschlag zeigt den gewünschten Erfolg. Daher Steinschlag auf der Umfahrungsstraße Wörgl. Befehl: Der fahrende Konvoi in Tirol ist auf die Autobahn umzuleiten", so der Drehbuchleiter der Übung an der Lagekarte zu seinen Offizieren. "Das hat Auswirkungen auf den Verkehr in der Region", sagt der Presseoffizier - "Ich werde sofort alle wichtigen Radiosender informieren." Die zweite Woche der Übung startet mit zahlreichen Aktionen. "Am Montag und Dienstag bringen wir die militärischen Kräfte an ihr Leistungslimit", so der Chefplaner der Übung, Brigadier Gerhard Christiner.

Leistung zeigen

Im Übungsleitungsgefechtstand der Übung "Schutz 2014" laufen, einem Nervenzentrum ähnlich, alle Informationen über mehr als 5.500 übenden Soldatinnen und Soldaten zusammen. Brigadier Anton Waldner, Chefschiedsrichter: "Erstmals werden alle Einheiten der Übungstruppe ein Feedback über ihre Leistungen im Zuge des Trainings erhalten. Für alle gibt es nach der Übung sozusagen ein Zeugnis". Dazu stehen Waldner 90 Schiedsrichter und Evaluierungsexperten zur Seite.

Schiedsrichter sorgen für gezielte Belastung

Bei der "Schutz 2014" spielen Schiedsrichter vor Ort Übungseinlagen ein, welche die Truppe gezielt zur Reaktion veranlassen sollen. Basis bilden die mehr als 360 bis ins letzte Detail geplanten Einspielungen des Übungsdrehbuches. Damit am Ende die "Zeugnis"-Daten zur Bewertung auch exakt sind, werden bei Großereignissen Experten der Echtzeitauswertung eingesetzt. So können wichtige Bewegungen und Aktionen der Truppen "live" mitverfolgt und später genau ausgewertet werden. "Die Herausforderung in der Steuerung der Übung liegt sicher in der räumlichen Ausdehnung der Truppe. Immerhin sind es zwei Bundesländer, die wir abdecken müssen", so Brigadier Waldner. Als erstes Auswertungsergebnis seiner Schiedsrichter: "Alle meine Schiedsrichter vor Ort melden mir die hohe Motivation der Soldaten. Besonders freut uns die Begeisterung bei den für die Übung eingerückten Milizsoldaten".

Gezielte Anforderungen

Die Steuerung und Leitung der Übung hat für alle Führungsebenen abgestimmt auf Ausdehnung des Einsatzraumes passende Belastungen ausgearbeitet. So sind unter anderem laufend die Verkehrssicherheit, die Verpflegung der Truppe, budgetäre Angelegenheiten und die Datenübertragung zu beurteilen und zu steuern. "Die Sanitätsversorgung planen wir von hier aus. Wir sorgen dafür, dass für unsere Soldaten rund um die Uhr notärztliche Versorgung sichergestellt ist. Da arbeiten wir mit den Rettungsorganisationen hervorragend zusammen", so Oberstleutnant Manfred Blümmel von der medizinischen Logistik. Am Gefechtsstand der Übungsleitung stehen daher die Räder nie still. Der Drehbuchleiter nach einem Telefonanruf: "Der Konvoi ist planmäßig unterwegs. Wir werden bald die nächste Belastung für die Truppe einbauen." Auch der Presseoffizier ist zufrieden: "Alles save. Habe soeben die Verkehrsdurchsage im Radio gehört."

Schiedsrichter der Übungsleitung koordinieren den nächsten Einsatz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Schiedsrichter der Übungsleitung koordinieren den nächsten Einsatz.

Planungsoffiziere besprechen den zukünftigen Übungsverlauf. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Planungsoffiziere besprechen den zukünftigen Übungsverlauf.

Das Team der Drehbuchleitung plant die nächste Einlage. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Team der Drehbuchleitung plant die nächste Einlage.

General Franz Reißner, r., und Chefplaner Christiner an der Lagekarte. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

General Franz Reißner, r., und Chefplaner Christiner an der Lagekarte.

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