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"Edelweiss Raid 2019" - Soldaten aus zwölf Nationen stellen sich der Herausforderung

26. Februar 2019 - 

Von 25. Februar bis 01. März wird der internationale militärische Spezialwettkampf "Edelweiss Raid" ausgetragen. Gebirgssoldaten aus zwölf Nationen stellen sich dieser Herausforderung: Neben österreichischen Soldaten messen sich Teams aus Deutschland, Frankreich, Bulgarien, Italien, Montenegro, Polen, Russland, Rumänien, Slowenien, Spanien und der USA.

Training für internationale militärische Einsätze

23 Mannschaften stellen hierbei ihre Kompetenz im hochalpinen, winterlichen Gebirge unter Beweis. Gebirgsjägergruppen mit einer Stärke von jeweils acht Mann haben am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen in Tirol an diesen zwei Tagen eine Marschstrecke von 40 Kilometern mit 4.200 Höhenmetern im Aufstieg zu bewältigen.

Der Wettkampf ist Training für militärische internationale Einsätze im Hochgebirge und verbindet sportliche Höchstleistungen mit militärischen Einsatzaufgaben. Hierbei müssen in Teamarbeit Stationen wie das Bergen eines Verletzten, Abseilen, Orientieren in unbekanntem Gelände sowie das Biwakieren im Hochgebirge gemeinsam erreicht werden. Es werden all jene Fähigkeiten besonders gefordert, die die Gebirgsjäger von normalen Infanteristen unterscheiden und für die die Soldaten nicht nur in Österreich sondern auch international speziell trainiert und ausgebildet werden.

Eintreffen der Teilnehmer

Bereits gestern und heute trafen alle Wettkämpfer ein. Im Anschluss erfolgte für die Soldaten eine detaillierte Einweisung in das österreichische Alpingerät und Fernmeldeausrüstung, die im Gebirgswettkampf "Edelweiss Raid" benötigt werden. Am Vormittag erfolgte für die Soldaten aus den anderen Nationen am Schießplatz des Truppenübungsplatz Lizum/Walchen das Anschießen der eigenen Waffen, die die Wettkämpfer mitführen.

Feierliche Eröffnung

Zur Eröffnungsfeier der "Edelweiss Raid" traten alle Mannschaften mit ihren Betreuerteams im Hochlager des Truppenübungsplatzes an. Gekennzeichnet durch die jeweiligen Landesflaggen, wurde den Anwesenden ein buntes Farbenmeer geboten.

Der Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, Brigadier Johann Gaiswinkler, freute sich über die große internationale Resonanz des Wettkampfes und wünschte allen Startern einen erfolgreichen und unfallfreien Wettbewerb. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier der "Edelweiss Raid 2019" von der Militärmusik Tirol.

Gebirgssoldaten im internationalen Wettstreit

Bei der ersten Mannschaftsführerbesprechung konnten Vertreter von 23 Mannschaften begrüßt werden. Neben fünf Mannschaften des Bundesheeres wird das internationale Starterfeld durch Teams der deutschen Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bayern und weiteren Mannschaften aus Frankreich, Bulgarien, Italien, Montenegro, Polen, Russland, Rumänien, Slowenien, Spanien und der USA ergänzt.

"Durch dieses stark besetzte Teilnehmerfeld wird sich ein spannender Wettkampf ergeben", so der Projektoffizier der "Edelweiss Raid", Oberstleutnant Stephan Lehner. Der Startschuss fällt morgen in den frühen Morgenstunden am Truppenübungsplatz Lizum/Walchen.

Ein buntes Farbenmeer bei der Eröffnungsfeier. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein buntes Farbenmeer bei der Eröffnungsfeier.

Anschießen der Waffen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Anschießen der Waffen.

Brigadier Gaiswinkler, Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, bei seiner Rede. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Brigadier Gaiswinkler, Kommandant der 6. Gebirgsbrigade, bei seiner Rede.

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