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Duellsimulator: Tiroler Miliz übt realitätsnah

03. Juli 2019 - 

Den Soldaten der Tiroler Milizkompanie Oberland steht am dritten Tag der Milizübung "Scheitelhöhe 2019" modernste Simulationstechnik zur Verfügung: Der Duellsimulator erlaubt die realitätsnahe Darstellung von Kampfsituationen.

Unter Beschuss

"Jeder Soldat trägt Sensoren und einen Laser-Impuls-Sender, der bei Schussabgabe einen Laserstrahl aussendet", erklärt Zugsführer Tolga Özcan. Trifft der Laserstrahl auf die Sensoren eines Soldaten, wird diesem eine Verwundung angezeigt und er kann nicht mehr weiterkämpfen. "Es ertönt ein Piepen und sofort wird der Verletzungsgrad bekanntgegeben.

Auf diese Weise können scharfe Schüsse simuliert werden, und dies erlaubt eine realitätsnahe Gefechtsübung mit der dazugehörigen Sanitätsversorgung", erläutert Özcan. Die Gefahr tatsächlich getroffen zu werden wirkt sich auf das Verhalten der Soldaten aus.

Vorteile liegen auf der Hand

"Wir müssen uns somit wie in einem richtigen Gefecht verhalten. Mit diesem Duellsystem sammeln wir wichtige Erfahrungen für unsere weiteren Einsätze", ist der Milizsoldat überzeugt. Die Echtzeitauswertung zeichnet die Bewegungen der Soldaten auf. Nach einem Gefecht kann aufgezeigt werden, wie jeder Einzelne sich verhalten hat. Diese Informationen sind äußerst wertvoll für die Nachbesprechung. Dadurch wird der Übungserfolg für die Teilnehmer noch gesteigert.

Duellsimulatoren erlauben eine realitätsnahe Gefechtsausbildung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Duellsimulatoren erlauben eine realitätsnahe Gefechtsausbildung.

Der Duellsimulator legt das Verhalten der einzelnen Soldaten offen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Duellsimulator legt das Verhalten der einzelnen Soldaten offen.

Der Schiedsrichter kann zusätzlich in die Lage eingreifen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Schiedsrichter kann zusätzlich in die Lage eingreifen.

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