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EUFOR: Kurs über Basismaßnahmen zur Wiederbelebung

27. September 2017 - 

Auf Anfrage der österreichischen Botschaft in Sarajevo führte das österreichische EUFOR-Kontingent mit dem Team rund um Notärztin Claudia Prattes und Rettungsmediziner Georg Prattes einen Kurs über Basismaßnahmen zur Wiederbelebung inklusive der Verwendung eines automatisierten externen Defibrillators durch. Der Kurs fand in den Räumlichkeiten der Botschaft statt.

Europaweit anerkannter und zertifizierter Kurs

Erstmals konnte ein europaweit anerkannter und zertifizierter Kurs nach den Vorgaben des "Europäischen Rates für Wiederbelebung" (European Resuscitation Council) abgehalten werden. Der Kurs wurde durch Zusammenarbeit des "Medical Centers" des Camps Butmir, Martin Eigler und mit der österreichischen Unternehmung "patientensicherheit.at" organisiert. Alle Teilnehmer erhielten eine fundierte und qualitativ hochwertige Ausbildung in den Basismaßnahmen. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer ein europaweit gültiges Zertifikat.

Die gesamte Belegschaft der österreichischen Botschaft, angeführt von Botschafter Martin Pammer, erlangte durch ein praxisorientiertes Training ein hohes Maß an Sicherheit und Kompetenz, um im Notfall Leben retten zu können. Durch den Kurs kann nachhaltig die Sicherheit in Notfallsituationen gesteigert werden.  Rettungsmediziner Georg Prattes nach dem Kurs: "Zu hoffen bleibt, dass die Teilnehmer ihre Kenntnisse nicht anwenden müssen. Im Fall des Falles sind wir uns sicher, dass jeder die erlernten Kenntnisse anwenden kann. Das erleichtert nicht nur unserem Team die Zusammenarbeit im Notfall, sondern leistet einen wesentlichen Beitrag zur Patientensicherheit."

Wiederbelebungsmaßnahmen können Überlebenschance verdoppeln

In Europa erleiden jährlich zwischen 350.000 bis 700.000 Menschen einen Kreislaufstillstand. Das Herz der Betroffenen steht still und es wird kein Blut mehr durch den Körper gepumpt. Ohne lebensrettende Maßnahmen sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um 5 bis 10 Prozent. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ist ohne weitere Hilfe meist nur mehr eine geringe Überlebenschance gegeben.

Unverzüglich eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen können die Überlebenschance verdoppeln bis vervierfachen. Dazu zählt eine hochqualitative Herzdruckmassage, die Defibrillation und die Beatmung. Innerhalb der ersten 3 bis 5 Minuten kann die Überlebensrate dadurch auf 50 bis 70 Prozent erhöht werden.

Georg Prattes, Claudia Prattes und Wolfgang Thill. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Georg Prattes, Claudia Prattes und Wolfgang Thill.

Das Üben der Reanimation. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Üben der Reanimation.

Arbeiten mit dem Defibrillator. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Arbeiten mit dem Defibrillator.

Mit den Zertifikaten und dem Botschafter Martin Pammer. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Mit den Zertifikaten und dem Botschafter Martin Pammer.

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