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Die österreichische Kompanie wird auf ihre Einsatzbereitschaft überprüft

02. März 2019 - 

Schon im Morgengrauen laufen österreichische Soldaten mit voller Ausrüstung durch das Camp Butmir. Die letzten Vorbereitungen der österreichischen Kompanie für die Überprüfung ihrer vollen Einsatzbereitschaft laufen. Die Kompanie besteht aus dem Kompaniekommando, zwei Zügen der Kaderpräsenzeinheit des steirischen Jägerbataillons 17 und einem Kaderpräsenz-Zug der Garde aus Wien. Der Kompaniekommandant, Hauptmann Michael König, gibt den Marschbefehl und unter einer Blaulichteskorte verlässt die Kolonne mit über 25 Fahrzeugen das Camp in Richtung Übungsplatz.

Die Evakuierung eines LOT-Hauses

Nach dem Absitzen der Kompanie im Übungsraum kann die aufgebrachte Menschenmenge, welche durch Soldaten der türkischen Armee realistisch dargestellt wird, schon von Weitem gehört werden. In voller Ausrüstung rücken die Soldaten der Kompanie vor, stoßen aber rasch auf Widerstand. Durch den Einsatz von Reizgas kann die Menschenmenge zurückdrängt werden und das Vorrücken bis zur ersten Barrikade ist möglich. In dieser wurde eine Sprengfalle erkannt, welche umgehend durch den EOD-Trupp (Entschärfungstrupp) geräumt werden kann.

Schnell rückt die Kompanie weiter bis zu einer brennenden Barrikade vor. Nach dem Löschen des Brandes am Hindernis und trotz vehementen Widerstandes wird die aufgebrachte Masse weiter zurückgedrängt. Dabei kommt es zur Verwundung eines Soldaten, die Kompanie setzt parallel zum Auftrag die Rettungskette in Gang und ist so weit vorgerückt, dass die Evakuierung des LOT-Hauses möglich ist. Der Abtransport der LOT-Haus Besatzung wird rasch durchgeführt und danach rückt die Kompanie geordnet und schrittweise wieder zurück.

Bergung des Verwundeten

Der ausgefallene Soldat wird durch den Sanitätsunteroffizier der Kompanie versorgt und zum Hubschrauberlandeplatz gebracht. Die bereits kurz nach dem Ausfall abgegebene Hubschrauberanforderung und der unmittelbar darauf im Anflug befindliche Rettungshubschrauber zeigen, dass die Soldaten in den Abläufen bereits routiniert sind. Der Hubschrauber landet auf dem durch farbigen Rauch gekennzeichneten Landeplatz. Sofort beginnt die Notärztin mit der Versorgung des verwundeten Soldaten. Nachdem der Patient transportbereit gemacht und in den Hubschrauber verladen wurde, hebt dieser in Richtung Spital ab.

Antreten des Bataillons und Meldung an den EUFOR-Kommandanten

Noch am Übungsplatz versammelt sich das Bataillon für eine kurze Nachbesprechung der Übung. Dabei gratulierte der Kommandant, Oberstleutnant Alfred Sanz, der Kompanie zur bestandenen Überprüfung. Anschließend verlegen alle Übungsteilnehmer zurück ins Camp Butmir. Dort tritt das ganze Bataillon an und der Kommandant meldet dem Kommandanten der EUFOR-Truppe in Bosnien, Generalmajor Martin Dorfer, die Einsatzbereitschaft des Bataillons. Dieser gratuliert der angetretenen Truppe und überreicht dem Bataillonskommandant ein Zertifikat für die volle Einsatzbereitschaft.

Beim Vorgehen zeigen sich die Demonstranten aufgebracht. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Beim Vorgehen zeigen sich die Demonstranten aufgebracht.

Die Soldaten gehen trotz massiven Widerstandes weiter vor. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Soldaten gehen trotz massiven Widerstandes weiter vor.

Der Notarzthubschrauber landet. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Notarzthubschrauber landet.

Die gelandete Notärztin begutachtet den verwundeten Soldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die gelandete Notärztin begutachtet den verwundeten Soldaten.

Alle Übungsteilnehmer. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Alle Übungsteilnehmer.

Generalmajor Martin Dorfer, r., bei der Übergabe des Zertifikats. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Generalmajor Martin Dorfer, r., bei der Übergabe des Zertifikats.

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