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Minister Starlinger unterschreibt erstes PESCO-Projekt in Kooperation mit Europäischer Verteidigungsagentur

Brüssel, 12. November 2019  - Verteidigungsminister Thomas Starlinger hat heute in Brüssel das Projektabkommen des von Österreich geleiteten PESCO-Projekts "CBRN-Surveillance as a Service" unterzeichnet. Es ist damit das erste PESCO-Projekt, das im Rahmen der Europäischen Verteidigungsagentur ("European Defence Agency") umgesetzt wird.

Einsatz unbemannter Bodensysteme und Luftdrohnen

Ziel des Projekts ist, den Einsatz unbemannter Bodensysteme und Luftdrohnen zu entwickeln, die mit Sensoren ausgestattet werden, um ABC-Kampfstoffe zeitgerecht zu erkennen. Dadurch wird eine militärische Fähigkeit entwickelt, die auch für zivile Zwecke genutzt werden kann. Österreich leitet das Projekt; beteiligt sind auch noch Kroatien, Ungarn und Slowenien.

Verteidigungsminister Starlinger: "Es freut mich, dass wir die Ersten sind, die ein Projekt zur Unterschriftsreife gebracht haben. Damit kann die österreichische Bevölkerung im Inland und die Soldaten bei ihren Auslandseinsätzen besser geschützt werden. In der Realisierung des Projekts werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungsinstitute profitieren".

Der strategische Wert zeigt sich dadurch, dass kritische Infrastrukturen, Grenzen und Räume rund um die Uhr überwacht werden können. Davon profitieren nicht nur die Soldaten, sondern auch das staatliche Krisenmanagement.Beim Projekt wird ein Sensornetzwerk eingerichtet, das aus unbemannten Flugsystemen und unbemannten Bodensystemen besteht. In Kombination mit Kommunikations- und Datennetzen liefert es ein ABC-Bedrohungsbild.

Dieses Bild verbessert die Entscheidungsgrundlage von Führungskräften und hilft dabei, Menschenleben zu retten. Durch den Einsatz von unbemannten Systemen wird das Risiko für die Bediener verringert.

Ständige Strukturierte Zusammenarbeit

PESCO ("Permanent Structured Cooperation"), die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit, soll u.a. die Interoperabilität zwischen EU-Mitgliedsstaaten im Verteidigungsbereich verstärken, Einsätze der EU optimieren, die nationalen Armeestrukturen synchronisieren und gemeinsame Rüstungsprojekte umsetzen. Österreich ist an acht von 47 PESCO-Projekten beteiligt; bei einem davon ("CBRN-Surveillance as a Service") führend.

Thomas Starlinger unterzeichnete in Brüssel das PESCO-Projektabkommen.

Thomas Starlinger unterzeichnete in Brüssel das PESCO-Projektabkommen.

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