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Projekt "Interkulturalität und Sprache" sowie Ehrung der Sprachtrainer

Wien, 22. November 2019  - Am Freitag fanden in der "Sala Terrena" der Landesverteidigungsakademie die Ehrung der Sprachtrainer des Österreichischen Bundesheeres und die Präsentation der Ergebnisse des Projektes "Interkulturalität und Sprache" statt.

Sprachtrainer des Jahres 2019 geehrt

Beim Festakt zur Ehrung der Sprachtrainer würdigte der Kommandant der Landesverteidigungsakademie, Generalleutnant Erich Csitkovits, deren hervorragende Arbeit. Er betonte die Unverzichtbarkeit der Sprachförderung als Voraussetzung für eine gelungene Integration ebenso wie die Notwendigkeit der Beherrschung der Erstsprache Deutsch als Voraussetzung für das Erlernen einer Zweit- und Drittsprache.

In diesem Zusammenhang hob Generalleutnant Csitkovits sowohl die hohe Qualität der Sprachtrainerausbildung als auch die große Anzahl der dezentralen Sprachtrainereinsätze hervor, welche ein ressortweit flächendeckendes Angebot an Sprachförderung in Deutsch und Englisch ermöglichen.

Projektwoche "Interkulturalität und Sprache" in Reichenau

Im Rahmen des Deutschkurses für Angehörige ausländischer Streitkräfte, der Deutschausbildung für Offiziersanwärter aus Bosnien-Herzegowina und Montenegro, des Auslandssemesters französischer Offiziersanwärter aus Saint-Cyr/Coëtquidan sowie des Studienaufenthaltes für Schülerinnen und Schüler der Militärmittelschule Moravská Třebová aus Tschechien führte das Sprachinstitut des Bundesheers von 11. November bis 14. November 2019 mit der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW 19), Straßergasse, 1190 Wien, ein Projekt zum Thema "Interkulturalität und Sprache" im Seminarzentrum Reichenau durch.

Teilgenommen haben 19 Militärpersonen aus sechs Nationen (Ukraine, Jordanien, Frankreich, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Tschechien) sowie 21 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Sozialmanagement der HLW 19.

15 Jahre Kooperation

Ziel dieses seit dem Jahr 2004 stattfindenden Kooperationsprojektes ist es, Hintergründe von und Zusammenhänge zwischen Kultur und Sprache zu vermitteln bzw. Kultur- und Sprachbewusstsein durch Begegnung und kommunikativen Austausch zu fördern. Im Rahmen der Projektbearbeitung stand vor allem der Dialog zwischen den Schülern und den ausländischen Militärpersonen im Vordergrund.

Insbesondere wurden dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kulturen und Sprachen erarbeitet und diskutiert. Die im Gruppenrahmen bearbeiteten Projektthemen (z. B. Ausprägung von Kultur und Sprache bei Jugendlichen) wurden am 22. November 2019 durch alle Schüler und Militärpersonen an der LVAk eindrucksvoll präsentiert.

Wehrpolitischer Auftrag und Sprachimmersion

Mit diesem interkulturellen Sprachenprojekt leisten das Sprachinstitut und die Landesverteidigungsakademie seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur wehrpolitischen Bildung junger Menschen und geben internationalen Kursteilnehmern gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse im Sinne einer umfassenden Sprachimmersion nachhaltig zu verbessern.

Sowohl die Sprachtrainersystematik des Bundesheeres als auch das Projekt "Interkulturalität und Sprache" stellen wesentliche Bausteine zur Sicherstellung der sprachlichen und interkulturellen Interoperabilität des Bundesheeres sowie seiner Kooperationspartner dar.

Ein Bericht der Redaktion Landesverteidigungsakademie

Projektpräsentation durch die Teilnehmer.

Projektpräsentation durch die Teilnehmer.

Sprachtrainer Stabswachtmeister Christian Luckner, m., wurde geehrt.

Sprachtrainer Stabswachtmeister Christian Luckner, m., wurde geehrt.

Interessante Präsentationen im Seminarzentrum in Reichenau.

Interessante Präsentationen im Seminarzentrum in Reichenau.

Die Teilnehmer der Projektwoche "Interkulturalität und Sprache".

Die Teilnehmer der Projektwoche "Interkulturalität und Sprache".

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