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Europa vereint – auch im Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege

Mauthausen, 19. Juni 2004  - Am 19. Juni 2004 trafen sich zum 13. Mal die einstigen Gegner - Italien und Österreich - im größten oberösterreichischen Kriegerfriedhof in Mauthausen und gedachten den Opfern der beiden Weltkriege. In dem Friedhof haben nahezu 20.000 Gefallene aus den zwei Kriegen ihre letzte Ruhestätte gefunden - in einer von Künstlern und Bildhauern beider Länder gestalteten Gräberanlage.

"Zum Gedenken an die Toten, aber auch zur Mahnung an die Lebenden", wie es der Linzer Diözesanbischof S.E. Maximilian Aichern beim Festakt zum Ausdruck brachte. Das Österreichische Bundesheer nahm mit dem Militärkommandanten von Oberösterreich, Generalmajor Kurt Raffetseder, und einer Delegation an dem Friedenstreffen ebenso Teil wie italienische Veteranenverbände und Abordnungen aus den autonomen Provinzen Triest und Trentin, angeführt von Honorarvizekonsul, Cavalliere Mario Eichta. Die Bürgergarde Windhag und Fahnenabordnungen des oberösterreichischen Kameradschaftsbundes verliehen dem Treffen einen historischen Bezug, bildeten aber auch eine Brücke zur Gegenwart.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und der Wehrsprecher der ÖVP, Nationalrat Walter Murauer, stellten ebenfalls eine Verbindung zum Europa von heute her, wobei sie hofften, dass die alten Nationalismen durch eine gemeinsame Friedenspolitik der nunmehr 25 Mitgliedsstaaten der EU ersetzt werden würden. Dadurch würden Konflikte wie jene im vergangenen 20. Jahrhundert weitgehend ausgeschlossen. Dennoch - so die Politiker - sollten jene, die damals Gesundheit und Leben opferten unvergessen bleiben – als Rufer und als Mahner für Frieden und Freiheit!

Als Höhepunkt des Treffens wurde ein Gedenkstein am Friedhof enthüllt. Darauf ist die Inschrift zu lesen: "13. österreichisch-italienisches Friedenstreffen. Zum Gedenken an die Gefallenen und Zivilopfer des I. und II. Weltkrieges. Mauthausen, Samstag 19.Juni 2004."

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Der neue Gedenkstein am Kriegerfriedhof.

Der neue Gedenkstein am Kriegerfriedhof.

Diözesanbischof Maximilian Aichern gibt den ökumenischen Segen.

Diözesanbischof Maximilian Aichern gibt den ökumenischen Segen.

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