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Sicherheitspolitik aus erster Hand

Salzburg, 01. Februar 2005  - Seminar für Salzburger Schulsprecher beim Pionierbataillon 2

23 Schulsprecher der allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen Salzburgs trafen sich von 27. bis 28. Jänner zu einem Seminar über Fragen der Sicherheitspolitik und zur Europäischen Unon in der Schwarzenbergkaserne.

Die traditionell guten Beziehungen zwischen dem Landesschulrat von Salzburg und dem Militärkommando waren ausschlaggebend für die Wahl des Veranstaltungsortes. Deshalb war es für das Bundesheer eine Selbstverständlichkeit, die Veranstaltung zu unterstützen.

In seiner Begrüßung freute sich der stellvertretende Militärkommandant von Salzburg, Oberst Heinz Hufler, über die zahlreiche Teilnahme. Es sei für das Bundesheer eine gute Möglichkeit, wichtige Informationen an Meinungsbilder wie die Schulsprecher weiterzugeben. Mit dem Beitritt zur Europäischen Union sei die Republik Österreich Verpflichtungen eingegangen, deren Auswirkungen sich in den Ergebnissen der Bundesheer-Reform widerspiegelten.

Die Rolle des Gastgebers übernahmen die Salzburger Pioniere des Pionierbataillons 2. Sie stellten den Lehrsaal sowie die Zimmer für die Übernachtung zur Verfügung. Die Küche der Pioniere sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Peter Gruber vom Landesschulrat konnte namhafte Referenten für die Veranstaltung gewinnen. So hielt Gesandter Dr. Wolfgang Spadinger vom Außenministerium einen Vortrag über die neuen Bedrohungen wie Terrorismus und organisierte Kriminalität. Der stellvertretende Kommandant der Landstreitkräfte, Brigadier Dieter Heidecker, informierte die Teilnehmer über den Stand der Bundesheer-Reform. Dr. Barbara Wicha, Leiterin des Institutes für Politikwissenschaften, referierte über die EU-Erweiterung.

Ein auch in Schülerkreisen viel diskutiertes Thema, die Luftraumüberwachung in Österreich, wurde von Brigadier Karl Gruber, Kommandant der Luftraumüberwachung, sehr anschaulich vermittelt. Am Freitag hatten die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, sich am aktuellen Radarbild über den Einsatz der Luftraumüberwachung während des Weltwirtschaftsforums in Davos zu informieren. Mit dem Thema der Sicherheit Österreichs am Beispiel Salzburgs setzte sich der stv. Salzburger Sicherheitsdirektor, Mag. Burkhart Vouk, auseinander.

Major Günther Gann, stv. Kommandant des Pionierbataillons 2 und somit einer der Hausherrn des Seminars, erklärte die Aufgaben der Salzburger Pioniere. Da er seit einem Jahr einen so genannten KIOP-Pionierzug aufstellt, konnten sich die Schulsprecher aus erster Hand über die Möglichkeiten einer Weiterverpflichtung beim Bundesheer informieren.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

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