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Wechsel an der Spitze des II. Korps

Salzburg, 28. September 2001  - Im Rahmen eines militärischen Festaktes in der Salzburger Schwarzenbergkaserne hat heute General Engelbert Lagler das Kommando über das II. Korps an Divisionär Hubertus Trauttenberg übergeben. Lagler tritt nach sieben Jahren als Kommandant von Truppenteilen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich 62-jährig in den Ruhestand.

Engelbert Lagler wurde am 12. Juli 1939 in Wels geboren, maturierte 1957 am Bundesgymnasium in Wels und rückte im Oktober 1957 zur Artillerie nach Salzburg ein. Ab 1958 besuchte er die Militärakademie in Enns und Wiener Neustadt und musterte 1961 zum einem Feldjägerbataillon aus. Von 1963 bis 1964 absolvierte er den Infantry Officers Course und den Ranger Course in den USA. Nach seiner Rückkehr kam er zur Jägerschule in Saalfelden, wo er zuerst als Lehrer für schwere Waffen und später als Hauptlehroffizier für Panzerabwehr eingesetzt war. Nach Beendigung der Generalstabsausbildung bewährte sich Lagler in verschiedenen Funktionen im Ministerium, bis er 1975 die Führung des Panzergrenadierbataillon 13 in Ried i. Innkreis übernahm. Nachdem Engelbert Lagler als Chef des Stabes beim Militärkommando Salzburg und beim Korpskommando II eingesetzt war, übernahm er 1982 die Verantwortung über das Militärkommando Salzburg und übte diese Funktion bis zur Berufung zum Korpskommandanten im Jahr 1994 aus. General Engelbert Lagler absolvierte ein Studium der Erziehungswissenschaft in Klagenfurt und Salzburg. Er ist Autor mehrerer Bücher, Fachartikel und Kommentare auf dem Gebiet Taktik, Ausbildung und Wehrpolitik und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Truppendienst".

Der neue Korpskommandant Hubertus Trauttenberg wurde am 23. September 1941 in Salzburg geboren. Nach Absolvierung des ordentlichen Präsenzdienstes bei der Aufklärungstruppe besuchte er ab 1961 die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt und wurde 1964 zum Leutnant der Panzertruppe ausgemustert. Nach Verwendungen in einem Panzer- bzw. Panzergrenadierbataillon wurde er in den 6. Generalstabskurs an der Landesverteidigungsakademie in Wien aufgenommen. Nach Übernahme in den Generalstabsdienst 1972 war er als Referent im Bundesministerium für Landesverteidigung tätig. Im Zuge seiner Truppenverwendung führte er 1975 das Panzerbataillon 14 in Wels. Danach war er bis 1979 in verschiedenen Funktionen beim Militärkommando Oberösterreich eingesetzt. Von 1979 bis 1980 absolvierte Trauttenberg den US-Generalstabskurs. Von 1981 an karenziert, fungierte Trauttenberg als militärischer Berater in der Rüstungsgüterproduktion der Voest Alpine. 1987 kehrte er in den aktiven Dienst zurück. Nach kurzer Tätigkeit an der Landesverteidigungsakademie wurde der Offizier zum Kommandanten der 4. Panzergrenadierbrigade bestellt. Seit 1996 war Divisionär Trauttenberg Adjutant von Bundespräsident Dr. Thomas Klestil. Hubertus Trauttenberg ist verheiratet und Vater von 4 Kindern. Als Obmann des Vereines "Schloß Hartheim" engagiert er sich für die Errichtung eines Mahnmales zum Gedenken an die Opfer der Euthanasiestation in der NS-Zeit.

Das Kommando II. Korps hat seinen Sitz in der Salzburger Schwarzenbergkaserne und umfaßt Verbände in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich. Insgesamt sind dem Korps rund 12.000 Soldaten, 2600 Räderfahrzeuge sowie rund 430 Kettenfahrzeuge unterstellt. Die Truppen des II. Korps sind besonders auf alpines Gelände sowie auf die mechanisierte Kampfführung spezialisiert.

Der neue Kommandant des II. Korps, Hubertus Trauttenberg.

Der neue Kommandant des II. Korps, Hubertus Trauttenberg.

Tritt nach 7 Jahren an der Spitze des II. Korps in den Ruhestand, Engelbert Lagler.

Tritt nach 7 Jahren an der Spitze des II. Korps in den Ruhestand, Engelbert Lagler.

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