Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Zweifaches Jubiläum beim Heeresfernmelderegiment

St. Johann im Pongau, 21. April 2006  - Gleich doppelten Grund zum Feiern hatten die Soldaten aus St. Johann im Pongau. Das Heeresfernmelderegiment, der bedeutendste Fernmeldeverband des Österreichischen Bundesheers, feierte sein 20-jähriges Jubiläum. Und mit ihm feierte auch die Krobatin-Kaserne, in der der militärische Verband stationiert ist, ihren 70. Geburtstag.

Entscheidendes Jahr 1986

1986 kam es zu einer Umgliederung der Fernmeldetruppen in Österreich. Am 14. April ging aus dem ehemaligen 2. Fernmeldebataillon das neue Heeresfernmelderegiment hervor. Bei den Feierlichkeiten war auch der damalige Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager anwesend. Am 24. Oktober wurde an den Regimentskommandanten Oberst Robert Tatschl die dazugehörige Regimentsfahne überreicht. Seit dieser Zeit ist das Heeresfernmelderegiment der wichtigste Fernmeldeverband des Österreichischen Bundesheers. Hauptaufgabe ist die Sicherstellung der Verbindung der wichtigsten Kommanden der Armee. Seit einigen Jahren wendet sich das Regiment, den Zeichen der Zeit folgend, vermehrt auslandsorientierten Aufgaben zu. Zahlreiche internationale Übungen, zuletzt die "Peace-Summit06" zusammen mit deutschen Kameraden in Tirol, wurden von den Pongauer Fernmeldern zur vollsten Zufriedenheit aller Verantwortlichen absolviert.

Gute Kooperation mit Partner

Bereits im November 1975 wurde mit der damaligen Siemens AG Österreich eine Partnerschaft gegründet. Diese älteste Partnerschaft des Bundesheers hält bis heute. Durch die enge Kooperation mit dem Technologiekonzern konnte das Heeresfernmelderegiment immer auf sehr modernes Gerät zurückgreifen. Für Siemens wiederum ist es äußerst wichtig, dass neue Entwicklungen durch die Soldaten "im Feld" erprobt werden.

Aus "Au-Fleck" wurde Kaserne

Um der Arbeitslosigkeit im Jahr 1936 Herr zu werden, bemühte man sich im Pongau um die Errichtung einer Kaserne. Die Bemühungen der Verantwortlichen von St. Johann wurden belohnt. Mitte Juli 1936 wurde auf dem "Au-Fleck" neben der Salzach mit der Errichtung einer Kaserne für das neu aufzustellende Artillerieregiment 8 begonnen. Mit 1. Oktober 1936 zogen die ersten Jungmänner des Jahrganges 1915 ein. Die Einweihung fand am 9. November desselben Jahres statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte die Kaserne zuerst Teile der amerikanischen Regenbogen-Division. Die Amerikaner bauten die Kaserne auch weiter aus. Nach dem Staatsvertrag wurde die Kaserne an Österreich zurückgegeben. Zuerst gaben noch Infanteristen, kurzfristig sogar Grenadiere des Bundesheers, den Ton in der Kaserne an. Seit 1965 bis heute sind in der Pongauer Kaserne ausschließlich Fernmelder untergebracht, seit 1986 das Heeresfernmelderegiment.

150 Soldaten angelobt

Eingebaut in den Festakt "20 Jahre Heeresfernmelderegiment und 70 Jahre Korbatin-Kaserne" war eine Angelobung von mehr als 150 Rekruten. Die Rekruten kommen vom Heeresfernmelderegiment, vom Fliegerabwehrregiment 3 und von der Sanitätsanstalt Salzburg. Unter den zahlreichen Gästen konnten der Regimentskommandant Oberst Josef Fischer zum Festakt unter anderem den Präsidenten des Salzburger Landtags Hans Holztrattner, den Kommandanten der Landstreitkräfte Generalleutnant Edmund Entacher und den Militärkommandanten von Salzburg Brigadier Karl Berktold begrüßen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Die Einfahrt zur Krobatin-Kaserne.

Die Einfahrt zur Krobatin-Kaserne.

Der wichtigste Fernmeldeverband des Bundesheers präsentierte seine Ausrüstung.

Der wichtigste Fernmeldeverband des Bundesheers präsentierte seine Ausrüstung.

Präsident Holztrattner, Generalleutnant Entacher, Brigadier Berktold und Oberst Fischer schreiten die Front ab.

Präsident Holztrattner, Generalleutnant Entacher, Brigadier Berktold und Oberst Fischer schreiten die Front ab.

Höhepunkt des Festakts war das Treuegelöbnis von 150 Rekruten.

Höhepunkt des Festakts war das Treuegelöbnis von 150 Rekruten.

Die Bürgergarde St. Johann brachte Farbe in die Festveranstaltung.

Die Bürgergarde St. Johann brachte Farbe in die Festveranstaltung.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz