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Neue Verwendung für Bundesheer-Liegenschaften

Neusiedl am See, 09. Mai 2006  - "Mit der Berger-Kaserne in Neusiedl findet die erste Bundesheer-Liegenschaft im Zuge der Reform eine neue Verwendung", gab Verteidigungsminister Günther Platter heute in einer Pressekonferenz bekannt. Der Verkauf an eine Bietergemeinschaft um die Wiener ARWAG-Holding bringe 8,6 Millionen Euro für die Bundesheerreform.

Erlös stärkt bestehende Kasernen

"Der Verkaufserlös fließt direkt in die Reform. Mit diesem Geld werden wir die Infrastruktur in bestehenden Kasernen verbessern", betonte der Verteidigungsminister. "Zeitgemäße Unterkünfte, modernste Ausrüstung und damit ein schlagkräftiges, zukunftsorientiertes Bundesheer sind unser gemeinsames Ziel."

Veräußerung von Immobilien

Die Bundesheerreformkommission hat sich in ihren Empfehlungen für die Veräußerung von Heeresliegenschaften ausgesprochen. 37 Prozent der Immobilien werden außerhalb des Bundesheers eine neue Verwendung finden. Neben der Berger-Kaserne stehen auch die Verhandlungen für die Kaserne in Leoben, das Ausbildungsheim in Bad Mitterndorf sowie für die Sperranlage Wiestaltunnel in Salzburg unmittelbar vor dem Abschluss.

Mehrwert für Regionen

Die Verwertung wird über die "Strategische Immobilien Verwertungs-, Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft" (SIVBEG) abgewickelt. Bei der künftigen Verwendung von veräußerten Bundesheerliegenschaften kommt der Einbindung, Beratung und Information der betroffenen Gemeinden besondere Bedeutung zu. Dadurch entsteht ein hoher Mehrwert für die Region.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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