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Ehemaliger Militärkommandant Hans Riedl verstorben

Oberndorf, 24. April 2007  - Generalleutnant i. R. Hans Riedl ist am Sonntag, den 22. April 2007, in Oberndorf verstorben. Er war von 1978 bis 1982 Militärkommandant von Salzburg, seine Zeit war vor allem durch die Implementierung der Raumverteidigung und die daraus resultierende Aufstellung zahlreicher Milizverbände geprägt. Dabei war er maßgeblich an der Erstellung der Organisationspläne für die Miliz im Bundesheer beteiligt.

Riedl wurde am 4. Februar 1919 in Straßburg geboren. Nach der Matura 1938 in Wien rückte er zur Panzerabwehrabteilung 47 nach Hall in Tirol ein. Im Zweiten Weltkrieg war er als Offizier an verschiedenen Fronten im Einsatz und wurde dabei mehrfach verwundet.

Nach dem Krieg absolvierte er vorerst die Lehrerbildungsanstalt und war als Schuldirektor in Oberndorf tätig. 1955 meldete er sich zum neu aufgestellten Bundesheer und versah seinen Dienst vorerst bei der Grenzschutzabteilung 8 und beim Feldjägerbataillon 8 in der Rainer-Kaserne in Elsbethen-Glasenbach.

Nach dem Generalstabskurs wurde Generalleutnant Riedl Chef des Stabes der 8. Gebirgsbrigade und danach Leiter der Operationsabteilung (G3) des Gruppenkommandos III, bis er 1966 ins Verteidigungsministerium abberufen wurde.

1975 kehrte Riedl nach Salzburg als stellvertretender Kommandant des II. Korps zurück und wurde am 1. Jänner 1978 Militärkommandant. Im Jahr 1982 trat er in den Ruhestand. An Auszeichnungen erhielt Hans Riedl unter anderem das Silberne Ehrenzeichen und das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie das Goldenen Ehrenzeichen des Bundeslandes Salzburg.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Generalleutnant i. R. Hans Riedl.

Generalleutnant i. R. Hans Riedl.

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