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Burgenland: Seit 17 Jahren überwachen Soldaten die Grenze

Eisenstadt, 09. August 2007  - Von Bonisdorf im südlichsten Zipfel Burgenlands bis hinauf nach Hohenau an der March: 460 Kilometer Staatsgrenze teilt sich Österreich mit Ungarn bzw. der Slowakei. Und egal ob Waldgebiet, Flusslauf oder Hügelkette - der gesamte Abschnitt wird lückenlos und rund um die Uhr von Soldaten des Österreichischen Bundesheeres beobachtet. Sie verhindern damit, dass Personen unkontrolliert nach Österreich gelangen.

Soldaten aus ganz Österreich

Seit September 1990, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, überwacht das Heer die Grenze im Osten. Zurzeit führt der Einsatzstab von Eisenstadt aus rund 1.900 Soldaten, mehr als 330.000 waren es seit Beginn. Die Männer und Frauen kommen aus ganz Österreich und versehen ihren Grenzdienst für sechs Wochen, bevor sie von der anstrengenden Aufgabe abgelöst werden.

Aufgriffe und Abschreckung

Nahezu alle Verbände des Bundesheeres beteiligen sich an diesem Sechs-Wochen-Rhythmus, und ihr Erfolg ist klar belegt: Rund 90.000 illegale Grenzgänger wurden bislang aufgegriffen. Wie viele Personen alleine durch die Präsenz an der Grenze abgeschreckt wurden, ist nicht bekannt. Die Exekutive schätzt, dass durch den Bundesheer-Einsatz von 100 beabsichtigten illegalen Übertritten nur 20 tatsächlich versucht werden.

Hightech in der Luft

Zusätzliche Unterstützung erhalten die Soldaten aus der Luft: Speziell ausgerüstete Heeres-Hubschrauber der Typen Alouette III und OH-58 fliegen vor allem nachts und bei schlechter Sicht. Mit ihren weitreichenden Wärmebildgeräten erkennen sie jede Bewegung am Boden und melden diese an den nächsten Beobachtungsposten.

Grenzüberwachung geht weiter

Auch nach der Verlagerung der Schengen-Außengrenzen wird der Grenzeinsatz des Bundesheeres nicht abrupt enden, für einen Übergangszeitraum wird das Heer weiterhin die Grenzen überwachen und damit zur Sicherheit im Burgenland - und letztlich in ganz Österreich - beitragen.

Soldaten des Bundesheers verhindern das illegale Einreisen nach Österreich. Zurzeit sind rund 1.900 Männer und Frauen an der Grenze stationiert.

Soldaten des Bundesheers verhindern das illegale Einreisen nach Österreich. Zurzeit sind rund 1.900 Männer und Frauen an der Grenze stationiert.

Nachtflugtaugliche Hubschrauber beobachten das Grenzgebiet aus der Luft.

Nachtflugtaugliche Hubschrauber beobachten das Grenzgebiet aus der Luft.

Infografik: Die Grenzraumüberwachung durch das Bundesheer.

Infografik: Die Grenzraumüberwachung durch das Bundesheer.

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