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Notfallübung am Flughafen Hörsching

Hörsching, 02. Oktober 2007  - Im Fünf-Jahres-Rhythmus üben alle betroffenen Einsatzorganisationen am Flughafen Linz-Hörsching für den absoluten Horrorfall. Das Training dieses Jahr: Eine Transportmaschine des Bundesheers kollidiert mit mit einem zivilen Passagierflugzeug - es gibt Tote und Verletzte.

Zivilpilot ignoriert Anweisungen

Und so sah das diesjährige Schreckensszenario im Detail aus: Kurz vor 17 Uhr setzt eine C-130 "Hercules" Transportmaschine des Bundesheers zur Landung am Fliegerhorst Vogler an, an Bord hat sie 30 Soldaten. Zur gleichen Zeit rollt eine zivile Passagiermaschine zum Sart. Ihr Pilot missachtet die Anweisungen des Towers und hält nicht - wie vorgesehen - an der Haltelinie am Rollweg F.

"Hercules" rammt Passagierflugzeug

Die landende Heeres-Maschine rammt die zivile McDonnell Douglas 83 mit voller Wucht; eine Tragfläche der Hercules bricht ab, beide Flieger gehen in Flammen auf. Die Einsatzkräfte haben es mit zwei brennenden Maschinen, mit Toten und Schwerverletzten zu tun.

Test für den Ernstfall

Für diesen Notfall trainierten das Personal des Blue Danube Airports, des Bundesheeres, der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, der Polizei sowie der zivilen und militärischen Rettungsorganisationen. Sie alle erprobten und evaluierten ihre Notfallpläne und verbesserten die Zusammenarbeit untereinander noch weiter, damit der Flughafen Linz-Hörsching weiterhin sicher bleibt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Die 'Hercules' des Bundesheers nach dem simulierten Zusammenstoß mit einer zivilen Maschine.

Die 'Hercules' des Bundesheers nach dem simulierten Zusammenstoß mit einer zivilen Maschine.

Einsatzkräfte kümmern sich um die Passagiere der McDonnell Douglas.

Einsatzkräfte kümmern sich um die Passagiere der McDonnell Douglas.

Die Insassen der Militär-Maschine werden in Sicherheit gebracht und von Heeres-Ärzten behandelt.

Die Insassen der Militär-Maschine werden in Sicherheit gebracht und von Heeres-Ärzten behandelt.

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