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Feldspital präsentiert sich in Graz

Graz, 16. Oktober 2007  - Rund 12.000 Quadratmeter Platz benötigten die Mitarbeiter des Militärspitals 1 in Graz. Der Grund: In der Belgier-Kaserne errichteten sie das gesamte System eines Feldspitals, also ein komplettes Krankenhaus in Zelten. Zurzeit wird das das technische Equipment des Spitals überprüft und neu beschaffte Stromaggregate implementiert.

Einsätze in Iran und Albanien

Das Feldspital stand bereits 1991 im Iran und 1999 in Albanien im Einsatz und konnte damals über 21.000 Patienten ambulant und stationär behandeln. Seither wurde es ständig technisch und organisatorisch weiterentwickelt. Sogar Telemedizin kommt versuchsweise schon zur Anwendung.

Leistung eines Bezirksspitals

In mehr als 45 so genannten Drash-Zelten entstand eine medizinische Einrichtung, dessen Leistungskapazität jener eines österreichischen Bezirksspitals entspricht. Bei einem möglichen Vollbetrieb können pro Tag rund 300 ambulante und 45 stationäre Patienten versorgt werden - 150 Personen versehen dann im Spital ihren Dienst, davon 35 Ärzte und 59 Pfleger.

Vom Operationssaal bis zur Kinderstation

Ausgestattet ist das Feldspital unter anderem mit einem Operationssaal, einer Notaufnahme, einer allgemein-medizinischen Ambulanz, Zahnambulanz, Röntgenstation, Apotheke sowie einer Kinder- und Geburtenstation. Der Tagesbedarf von rund 60.000 Liter Brauchwasser für den Betrieb wird durch eine eigene Wasseraufbereitungsanlage sichergestellt.

Für den Transport verpackt wiegt das Feldspital knapp 1.000 Tonnen, transportiert wird es von 80 Lastkraftwagen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Das Feldspital aus der Luft betrachtet.

Das Feldspital aus der Luft betrachtet.

Der Operationssaal.

Der Operationssaal.

Das Spital verfügt auch über eine eigene Kinderstation.

Das Spital verfügt auch über eine eigene Kinderstation.

Die Bettenstation lässt sich beliebig erweitern.

Die Bettenstation lässt sich beliebig erweitern.

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