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Conference of Commandants 2003 - Education in Strategic Thinking for the Future Security Environment

Wien, 27. März 2003  - Die Landesverteidigungsakademie Wien veranstaltete vom 25. bis 27. März 2003 gemeinsam mit dem „NATO Defence College“ die internationale „Conference of Commandants 2003“. Es handelt sich dabei um ein jährlich stattfindendes Treffen von Kommandanten und Angehörigen von Verteidigungsakademien, Militäruniversitäten und internationalen Organisationen aus dem Bereich der NATO, aus Mitgliedsländern der „NATO-Partnerschaft für den Frieden“ (PfP) sowie aus Ländern des „Mediterranen Dialogs“. Insgesamt nahmen an dieser Veranstaltung 70 Vertreter - darunter 37 Kommandanten - aus 27 Nationen teil.

Das Thema der Konferenz lautete „Education in Strategic Thinking for the Future Security Environment“. Ein Schwergewicht der Veranstaltung lag dabei im Erfahrungsaustausch sowie in der Vertiefung der internationalen Kooperation auf höchster Ebene. In den einzelnen Referaten wurden etwa die zukünftigen Aufgaben von „Stabsoffizieren“, speziell im multinationalen Einsatz erörtert. Weitere Themen beschäftigten sich mit grundsätzlichen Anforderungen an die höhere Offiziersausbildung sowie deren bildungsstrukturelle Einordnung in einzelnen Ländern. Ebenso wurde die Frage einer Einbindung ziviler Organisationen bereits in der Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen behandelt, um dadurch die Integration von Militär und zivilen Institutionen hinsichtlich der Bewältigung gemeinsamer Aufgaben schon im Vorfeld von Einsätzen zu verstärken.

Der Kommandant der Landesverteidigungsakademie Wien, General Raimund Schittenhelm, betonte in seinem Resümee zur „Conference of Commandants 2003“ die Bedeutung der Durchführung dieser Veranstaltung für das österreichische Bundesheer. Es konnten dabei wichtige Ansätze über die Anforderungen an eine „höhere Offiziersausbildung“ im 21. Jahrhundert diskutiert werden. Fragen im Zusammenhang mit der Multinationalität von Einsätzen, der Einbindung ziviler Organisationen sowie der Positionierung der höheren Offiziersausbildung in einer allgemeinen Bildungslandschaft wären nicht nur für das österreichische Bundesheer von Relevanz, sondern auch für Armeen anderer Länder. Österreich und speziell Wien haben aber letztlich auch als Veranstaltungsort entscheidend zum ausgesprochen konstruktiven Klima der diesjährigen Konferenz beigetragen.

Die „Conference of Commandants“ fand zum zweiten Mal in Österreich statt. General Schittenhelm hatte die Einladung an die Landesverteidigungsakademie Wien im vergangenen Jahr bei der Durchführung der Konferenz in Rom erneuert, nachdem diese bereits vorher durch seinen Vorgänger als Akademiekommandant, General Ernest König, ausgesprochen worden war. Aufgrund seiner Initiative wurde dieses Jahr das Format der Veranstaltung auch dahingehend geändert, dass erstmals alle teilnehmenden Nationen von Beginn an in die Tagung eingebunden waren. Bis jetzt war es üblich, dass der erste Veranstaltungstag ausschließlich den NATO-Ländern vorbehalten war.

Neben Österreich nahmen an der „Conference of Commandants 2003“ Vertreter von Militäruniversitäten und Verteidigungsakademien aus Belgien, Bulgarien, Kanada, der Tschechischen Republik, Irland, Finnland, Frankreich, Mazedonien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Estland, Israel, Slowenien, der Slowakischen Republik, Holland, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tunesien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten von Amerika und Usbekistan teil.

Der stellvertretende NATO-Generalsekretär Minuto Rizzo und General Roland Ertl.

Der stellvertretende NATO-Generalsekretär Minuto Rizzo und General Roland Ertl.

Erfahrungsaustausch sowie Vertiefung der internationalen Kooperation auf höchster Ebene.

Erfahrungsaustausch sowie Vertiefung der internationalen Kooperation auf höchster Ebene.

Angeregte Diskussionen im Plenum.

Angeregte Diskussionen im Plenum.

Gruppenfoto der Teilnehmer.

Gruppenfoto der Teilnehmer.

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