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Bundesheer-Reform: Neues, schlankeres Verteidigungsministerium

Wien, 30. Mai 2008  - Nicht nur das Heer, auch das Verteidigungsministerium selbst wurde im Zuge der Bundesheer-Reform neu organisiert; nach langen und intensiven Planungen beginnen die rund 1.000 Mitarbeiter der Zentralstelle nun in der neuen Struktur zu arbeiten. Im Carl-Szokoll-Hof des Ministeriums wurden die neuen Führungskräfte, allen voran der neue Generalstabschef Edmund Entacher, von Verteidigungsminister Norbert Darabos angelobt. Kommenden Montag treten sie ihr Amt offiziell an.

Fit für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts

Norbert Darabos bezeichnete in seiner Rede die laufende Reform des Bundesheeres als "unzweifelhaft größte Umstrukturierung der österreichischen Streitkräfte in der Geschichte der Zweiten Republik". Durch die monatelange und intensive Arbeit der Bundesheer-Reformkommission, werde sichergestellt, dass "unser Heer fit für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist", so der Minister.

Vorreiterrolle in Österreich

Voller Stolz könne man nun sagen, dass "das Verteidigungsministerium im Rahmen der umfassenden Verwaltungsreform der Bundesregierung eine Vorreiterrolle einnimmt", so Darabos vor rund 300 Festgästen. Er sei sich jedoch bewusst, dass "die Reform auch Schmerzen verursacht hat und einschneidende Maßnahmen" nach sich ziehe. Der Minister versprach den Bediensten der Zentralstelle deshalb, dass auch nach den angepeilten Umstrukturierungsmaßnahmen alle "einen entsprechenden Arbeitsplatz bekommen".

Schneller zur Sache - mehr für die Truppe!

Unter dem Motto von Generalstabschef Entacher "Schneller zur Sache - mehr für die Truppe!" müssten die neuen Verwaltungsstrukturen nun an die Bedürfnisse der Truppe angepasst werden, so Darabos. Das Ziel müsse sein, "das Bundesheer vorrangig als Einsatzorganisation zu begreifen". Denn "wir sind dazu da, um den Menschen Schutz und Hilfe zu bieten", betonte Darabos. und dies sei am besten möglich, wenn "der Großteil der Bediensteten in der Truppe oder nahe an der Truppe arbeitet".

Notwendige Neubauten

Generalstabschef Edmund Entacher strich in seiner Rede vor allem die "Notwendigkeit von Neubauten" aufgrund der neuen Strukturen hervor. Für den feierlichen Rahmen sorgten eine Ehrenformation der Garde, die Bauernschützenkompanie aus Entachers Heimatort Großarl sowie zahlreiche Fahnentrupps. Neben den Wehrsprechern der Parlamentsfraktionen nahm auch Helmut Zilk, der Leiter der Bundesheer-Reformkommission, an der Veranstaltung teil.

4 Sektionen und Generalstab

Die Neuorganisation des Verteidigungsministeriums ist im Regierungsprogramm vorgesehen. Anstelle von bislang drei Stäben und drei Sektionen wurde diese jetzt auf nur noch vier Sektionen und den Generalstab verschlankt. Neben Generalstabchef Entacher wurden dessen Stellvertreter Generalleutnant Othmar Commenda sowie als Leiter der vier neuen Sektionen Rainer Holenia (Zentralsektion), die Generalleutnante Dietmar Franzisci (Planung), Freyo Apfalter (Bereitstellung) und Christian Segur-Cabanac (Einsatz) bestellt.

General Entacher und Minister Darabos zu Beginn des Festaktes: "Schneller zur Sache - mehr für die Truppe".

General Entacher und Minister Darabos zu Beginn des Festaktes: "Schneller zur Sache - mehr für die Truppe".

Darabos zeigte sich stolz auf die Reform. Das Bundesheer nehme in der Verwaltungsreform eine Vorreiterrolle ein.

Darabos zeigte sich stolz auf die Reform. Das Bundesheer nehme in der Verwaltungsreform eine Vorreiterrolle ein.

Entacher ist als Generalstabschef der ranghöchste Offizier des Heeres.

Entacher ist als Generalstabschef der ranghöchste Offizier des Heeres.

Minister Darabos gratuliert Generalleutnant Segur-Cabanac zur Bestellung als Sektionsleiter.

Minister Darabos gratuliert Generalleutnant Segur-Cabanac zur Bestellung als Sektionsleiter.

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