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Letzte schwere Feldkanone aus Raumverteidigungs-Bollwerk demontiert

Rutzing, 16. Oktober 2008  - Das Raumverteidigungskonzept der 1970er- und 1980er-Jahre teilte Österreich in Raumsicherungs- und Schlüsselzonen ein. In diesen Zonen wurden sogenannte "feste Anlagen" (Bunker) errichtet, aus denen heraus das Bundesheer Österreich verteidigt hätte. Aufgabe dieses Bollwerkes war die Sicherung von Bewegungslinien wie wichtigen Straßen oder Flüssen.

Feste Anlagen in Oberösterreich

In Oberösterreich gab es 76 solcher festen Anlagen. Unter anderem wurden in diese Bunker schwere Feldkanonen mit einem Kaliber von 15,5 cm eingebaut.

Schwere Feldkanone

Gestern wurde in Rutzing die letzte von acht schweren Feldkanonen aus einem 60 Zentimeter dicken Stahlbetonbunker befreit. Danach trat sie den Weg ins Heereslogistikzentrum nach Wels an. Schließlich soll die Feldkanone als Ergänzung für die am Schießplatz Alharting ausgestellten historischen Panzer und Kanonenwaffen dienen. Die schwere Feldkanone war nach 1955 eine Starthilfe der USA für das Bundesheer.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Die feste Anlage in Rutzing.

Die feste Anlage in Rutzing.

Die Kanone war in den Bunker eingebaut.

Die Kanone war in den Bunker eingebaut.

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