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Tagesbefehl von Verteidigungsminister Darabos anlässlich des Jahresbeginns

Wien, 31. Dezember 2008  - Soldatinnen und Soldaten, Angehörige des Bundesheeres, der Zentralstelle und der Heeresverwaltung,

2008 war für das Bundesheer ein ereignisreiches Jahr.

Mit dem stetigen Vorantreiben der Bundesheerreform und der Erweiterung der Auslandseinsätze haben wir klare Akzente gesetzt. Auch in Zukunft werden die Entwicklungen im Rahmen der zügigen Umsetzung der Reform sowie das Engagement Österreichs bei den Friedenseinsätzen der UNO zentrale Eckpfeiler des Selbstverständnisses des Österreichischen Bundesheeres sein.

So steht bereits in den nächsten Wochen die Entscheidung an, ob sich das Österreichische Bundesheer nach seinem EUFOR-Einsatz im Tschad auch an der nachfolgenden UNO-Mission beteiligen wird. Diese Entscheidung wird von vielen Faktoren abhängen; die Tatsache, dass es gelungen ist, zigtausenden Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Dörfer zu ermöglichen, bestätigt jedenfalls die Relevanz der Mission und würde ein weiteres Engagement aus zutiefst humanitären Gründen rechtfertigen.

Aber auch im Inland kommen auf das Bundesheer 2009 große Herausforderungen zu. Im Osten des Landes werden weiterhin bis zu 1.500 Soldatinnen und Soldaten im Rahmen ihres Einsatzes im Grenzraum weiterhin einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherheit der Menschen in Österreich leisten. Auch Assistenzeinsätze zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte bei starken Schneefällen waren und sind dieser Tage einmal mehr ein maßgeblicher Teil der Arbeiten zum Schutz der Bevölkerung bei außergewöhnlichen Naturereignissen. Das Österreichische Bundesheer zeigt dabei entgegen aller pessimistischen Zweifel seine volle Einsatzfähigkeit und Professionalität. Als Verteidigungsminister möchte ich mich für diese Leistungen bedanken.

In budgetärer Sicht werden auch im neuen Jahr die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise, in denen die schlimmsten Auswirkungen auf die soziale Sicherheit der Menschen verhindert werden müssen, treten andere staatliche Ausgaben hinter der Verhinderung von Arbeitslosigkeit sowie der Absicherung unseres Sozial- und Gesundheitssystems zurück. Dennoch ist es mein erklärtes Ziel, auch im neuen Jahr für das Bundesheer ein achtbares Budget zu erzielen. Gerade das Österreichische Bundesheer kann durch geplante Investitionen in Beschaffungen oder Kasernen im Rahmen der Bundesheerreform auch Konjunktur belebende Maßnahmen setzen. Ich ersuche alle politischen Kräfte, mich bei meinen dementsprechenden Bemühungen bei den anstehenden Budgetverhandlungen zu unterstützen.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Angehörigen und Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres für Ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2009. Ich appelliere an Sie alle, auch im neuen Jahr dabei zu unterstützen, dass das Österreichische Bundesheer seinem Leitsatz, „Schutz und Hilfe“, weiterhin gerecht werden kann.

Es lebe das Österreichische Bundesheer!

Es lebe die Republik Österreich!

Verteidigungsminister Norbert Darabos.

Verteidigungsminister Norbert Darabos.

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