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Darabos: Sparen und investieren mit Augenmaß

Wien, 26. Februar 2009  - "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren unsere Hausaufgaben erledigt. Es wurden 520 Mio. Euro in die Truppe investiert und bei der Bürokratie gespart. Wie wichtig das war, zeigt sich in der derzeitigen wirtschaftlichen Krisensituation", so Verteidigungsminister Norbert Darabos heute, Donnerstag, im Parlament.

Seit 2007 wurden insgesamt 230 Mio. Euro in die Modernisierung und in den Neubau der Bundesheer-Gebäude investiert. Die Kasernen des Österreichischen Bundesheeres sind Arbeitsstätte und Unterkunft für 24.000 Bundesheer-Angehörige und ca. 30.000 Grundwehrdiener pro Jahr. In Geräte und Ausstattung sind rund 290 Mio. Euro geflossen. Insgesamt wurden 520 Mio. Euro in die Truppe des Bundesheeres investiert.

Gleichzeitg ist der Verwaltungsapparat verschlankt worden. Das Ministerium ist dabei mit positivem Beispiel voran gegangen: die Sektionen und Stäbe wurden verringert, so dass es jetzt auch weniger Leitungsfunktionen gibt. Das Ministerium wurde von 1.200 auf 900 Bedienstete reduziert.

"Ich rede nicht nur über die Verwaltungsreform, sondern ich setze sie in meinem Haus auch konsequent um. Die Truppe - also jene Soldatinnen und Soldaten, die draussen bei den Menschen sind - braucht das Personal und die finanziellen Ressourcen. In der der Verwaltung und der Bürokratie muss gespart werden. Und das tun wir auch. Es ist auch bereits gelungen, 400 Mitarbeiter von der Verwaltung zur Truppe zu bringen", sagt Darabos.

Budget: Ein Ergebnis mit Augenmaß

In Zeiten der Weltwirtschaftskrise seien über alle Ministerien hinweg Einsparungen notwendig und auch zumutbar, damit Spielraum für konjunkturelle Maßnahmen und für Maßnahmen zur Arbeitsplatzsicherung vorhanden ist. "Wir alle müssen uns der Wirtschaftskrise stellen - damit wir gestärkt aus ihr herausgehen können", so der Minister. Darabos habe aber gemeinsam mit dem Finanzminister eine Lösung erzielt, "die sowohl Einsparungen in bestimmten Bereichen bedeutet aber auch sinnvolle und notwendige Investitionen ermöglicht, um unsere verfassungsmäßig übertragenen Aufgaben - vom theoretischen Fall der Landesverteidigung über den Katastophenschutz bis hin zu den Auslandseinsätzen - auch weiterhin in der hohen Qualität wie bisher erfüllen zu können."

"Es ist ein Ergebnis mit Augenmaß. Es gilt für das Bundesheer mit Augenmaß zu sparen und mit Augenmaß zu investieren. Genau das ist es, was die Menschen von der Ressortführung in den kommenden Jahren erwarten", so Darabos abschließend.

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