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15. Eurofighter gelandet: Eine Leistungsbilanz

Zeltweg, 24. September 2009  - Am Donnerstag landete der 15. Eurofighter am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Seit Juli 2008 übernehmen die Eurofighter gemeinsam mit den Saab 105 Ö die Aufgaben der österreichischen Luftraumüberwachung. Bisher wurden bereits über 1.100 Flugstunden und etwa 1.280 Landungen und Starts absolviert.

Ständige Einsatzbereitschaft

Im Rahmen ihrer Einsatzbereitschaft fingen erstmals im Mai 2009 zwei Eurofighter eine zivile Maschine ab: Abgefangen und identifiziert wurde eine russische Passagiermaschine vom Typ YAK 40. Zu dieser Maschine bestand ab dem Luftraum über Linz kein Funkkontakt mehr, dies bedeutete automatisch eine Verletzung der österreichischen Lufthoheit. In solchen Fällen wird grundsätzlich ein Alarmstart der Eurofighter, ein Priorität "Alpha" Einsatz, ausgelöst.

Priorität "Alpha" Einsätze

Der letzte Priorität "Alpha" Einsatz von Eurofightern erfolgte am 23. September 2009, ein Airbus 320 ohne Funkkontakt konnte über Sittersdorf (Kärnten) identifiziert werden. Heuer wurden bereits 26 Priorität "Alpha" Einsätze geflogen.

24-stündige aktive Luftraumüberwachung

Das Bundesheer ist jederzeit in der Lage, eine 24-stündige aktive Luftraumüberwachung über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Beispiele dafür sind Großereignisse wie die österreichische EU-Präsidentschaft, hochrangige Staatsbesuche, die Fussball-Europameisterschaft "EURO 08" oder die Sicherung des Luftraumes beim World Economic Forum in Davos. Die Durchführung solcher Großereignisse wäre ohne entsprechende Luftraumüberwachung nicht möglich.

Jets erfüllen alle Erwartungen

Seit der Einführung der Eurofighter erfüllen die Jets alle Erwartungen, sie tragen erfolgreich zum Schutz der österreichischen Bevölkerung und zur Gewährleistung der Sicherheit im heimischen Luftraum bei.

Die Eurofighter absolvierten bereits über 1.100 Flugstunden.

Die Eurofighter absolvierten bereits über 1.100 Flugstunden.

Im März simulierten zwei Eurofighter das Abfangen einer AUA-Maschine.

Im März simulierten zwei Eurofighter das Abfangen einer AUA-Maschine.

Die Durchführung von Großereignissen wäre ohne aktive Luftraumüberwachung nicht möglich.

Die Durchführung von Großereignissen wäre ohne aktive Luftraumüberwachung nicht möglich.

Das Bundesheer überwacht rund um die Uhr den österreichischen Luftraum.

Das Bundesheer überwacht rund um die Uhr den österreichischen Luftraum.

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