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Bundesheer-Kontingent kehrt aus Algerien zurück

Wien/Algier, 29. Mai 2003  - Das AFDRU-Kontingent des Bundesheeres ist Donnerstag um fünf Uhr morgens aus dem Erdbebengebiet in Algerien nach Wien-Schwechat zurückgekehrt. Die 39 Soldaten und zivilen Helfer haben fünf Tage lang Rette- und Bergeeinsätze im algerischen Bourmerdes durchgeführt. Mit an Bord der Lauda Air Maschine war auch ein schwer verletztes elfjähriges Mädchen. Die kleine Ilhem Bouchakour hatte beim Erdbeben beide Arme verloren. Das Mädchen wurde bei der Katastrophe zudem Vollwaise.

Militärärzte hatten sich des hilflosen Mädchens angenommen. "Mit diesen Verletzungen hätte Ilhem im Katastrophengebiet kaum eine Überlebenschance gehabt", sagt Militärarzt Martin Cappy. Bundesheer, Außenministerium, Innenministerium und das Land Salzburg zogen unbürokratisch an einem Strang und machten diese Hilfsaktion möglich.

Ein Bundesheer-Hubschrauber transportierte die kleine Ilhem weiter nach Salzburg. Dort soll sie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder von Spezialisten operiert werden. Wie lange das Mädchen im Spital bleiben wird, ist noch unklar. Eine Sozialarbeiterin aus Algerien kümmert sich um das Kind. Ilhem versteht kein Wort Deutsch.

Die Kosten der Behandlung übernimmt das Land Salzburg. Die Transporte hat das Verteidigungsministerium organisiert. Der Generalstabschef des österreichischen Bundesheeres, General Roland Ertl, hat sich persönlich für diese humanitäre Hilfsaktion eingesetzt.

Bundesheer-Ärzte nahmen sich des Mädchens an.

Bundesheer-Ärzte nahmen sich des Mädchens an.

Schwer verletzt am Flughafen Schwechat angekommen, die elfjährige Vollwaise Ilhem.

Schwer verletzt am Flughafen Schwechat angekommen, die elfjährige Vollwaise Ilhem.

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