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Klagenfurter Military Tattoo 2003

Klagenfurt, 27. Juni 2003  - Für das Militärkommando Kärnten ist das Jahr 2003 ein besonderes. Es feiert heuer sein 40-jähriges Bestehen mit diversen Veranstaltungen über das Jahr hinweg. Ein Schwergewicht dieser Geburtstagsfeier bildete die Militärmusiken-Zusammenziehung aller Österreichischen Militärmusiken in der Woche nach Pfingsten in Klagenfurt und als Höhepunkt das Military Tattoo am 13. Juni 2003 im Klagenfurter Wörthersee-Stadion. 7.000 Besucher stürmten die große internationale Militärmusiken-Rasenshow am Freitag abend im Klagenfurter Stadion.

Die Highlights, die beim Klagenfurter Military Tattoo geboten wurden:

ab 19.30 Uhr beim Vorprogramm:

Hubschrauberflüge mit Fallschirmspringern (vom Klagenfurter Jägerbataillon 25). Dabei wurden die Flaggen der Bundesländer, die Staatsflagge und die EU-Flagge durch die Fallschirmspringer in das Stadion eingeflogen.

ab 20.00 Uhr bei der Veranstaltung:

- die „spritzigen“ Einzelschauvorführungen der Militärmusiken Kärnten, Slowenien, Jordanien, Schweden und der Gardemusik mit der Ehrenformation der Garde

- die Schauvorführung aller Militärmusiken aus Österreich

(mit folgenden Stücken: „Einzug der Gladiatoren“, „Nabucco“, „Gefangenenchor“, „Sempre Avanti“, „Rock Opening“, „Lied Kärnten“ mit der Solosängerin Sabine Neibersch, „Schneewalzer“, „Wilhelm Tell“, Kärntnerlied „I hob di gern“ mit den Stimmen aus Kärnten, „Zottel-Marsch“, „A Song of Joy“, „Aida Fanfare“ und der „Hymne von Kattnig“)

- der „Große Zapfenstreich des Österreichischen Bundesheeres“ mit allen 12 Kapellen und 150 Fackelträgern

- den Abschluss bildete ein Feuerwerk

Unter den Augen des Kommandanten der Landstreitkräfte, Generalleutnant Edmund Entacher, den Repräsentanten des Bundesministeriums für Landesverteidigung, dem Sektionschef Dr. Rainer Holenia und dem Leiter des Führungsstabes im Generalstab, Generalmajor Christian Segur-Cabanac sowie des Gesamtorganisators, Oberstleutnant Ing. Arno Kronhofer vom Militärkommando Kärnten, zeigten die Militärmusiken aus Schweden, Slowenien, Österreich und dem Königreich Jordanien auf dem Fußballrasen all das, was einem Military Tattoo alle Ehre macht: viel Bewegung, Präzision und erstklassige Musik. Beeindruckt vom Tattoo zeigte sich auch Hausherr und Militärkommandant von Kärnten, Generalmajor Gerd Ebner: „Ich selbst habe eine derartige Veranstaltung mit so einer Präzision, musikalischen und choreografischen Darbietungen noch nie erlebt. Für das Militärkommando Kärnten war diese internationale Militärmusiken-Zusammenziehung und das Tattoo die wohl eindruckvollste und schönste Geburtstagsfeier, die wir Kärntner Soldaten erlebt haben“.

„Ein Großevent in dieser einzigartigen Art und Weise hat Klagenfurt bisher noch nicht erlebt“, erklärte sich der Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt, Dkfm. Harald Scheucher, den Applaus der 7.000 Besucher. Vizekanzler Mag. Herbert Haupt war ebenso wie Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, die Landesräte Georg Wurmitzer und Ing. Reinhart Rohr, der slowenische Staatssekretär im Verteidigungsministerium Dr. Milan Jazbez sowie die Attachés aus aller Welt begeistert.

Als Publikumsliebling entpuppte sich die Militärmusik aus dem Königreich Jordanien, die mit Dudelsäcken aufspielte – allerdings ohne Schottenrock. Der Stellenwert der Militärmusik in Kärnten war und ist ein hoher. Der Stellenwert nach dem Tattoo ist derzeit nur erahnbar. Eines ist aber sicher, dass alle Österreichischen Militärmusiken wieder einmal wie so oft innovativ, richtungsweisend, völkerverbindend und unüberbietbar waren.

Ein besonderer Dank gilt allen Verantwortlichen in unserem Ressort die es ermöglicht haben, dass das Military Tattoo 2003 in dieser Art und Weise in Klagenfurt durchgeführt werden konnte. Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt der Stadt Klagenfurt, unseren Partnern dem Land Kärnten und der Austrian Hydro Power AG, der Kärntner Landsmannschaft, der Offiziersgesellschaft Kärnten, der Casino Austria AG, der Ankerversicherung sowie dem FC-Kelag Kärnten ohne deren Sponsoring und Unterstützung diese Veranstaltung nicht durchführbar gewesen wäre.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

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