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Symposium "WoMen serving together"

Wien, 12. Oktober 2011  - Von Montag bis Mittwoch fand in Wien das Symposium "WoMen serving together" statt. Dabei trafen sich nationale und internationale Soldatinnen und Soldaten sowie Expertinnen und Experten, um über den gemeinsamen Dienst von Frauen und Männern in Einsatzorganisationen zu diskutieren.

Dienst optimieren

Verteidigungsminister Norbert Darabos sagte bei der Auftaktveranstaltung im österreichischen Parlament, dass sich nicht die Frage stelle, ob Frauen Soldatinnen werden sollen oder können, sondern vielmehr, "wie der gemeinsame Dienst von Frauen und Männern im Heer optimiert werden kann".

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer führte an, dass sie anfangs skeptisch gegenüber einem Dienst der Frauen beim Bundesheer gewesen war. "Aber nichts, was ich befürchtet hatte, ist wahr geworden", so Prammer.

Frauen beim Bundesheer

Am Podium für Fragen zur Verfügung standen unter anderem Major Elisabeth Schleicher, derzeit "Gender Advisor" im Kosovo sowie Oberst Christine Poussineau, Verteidigungsattachée an der Botschaft der französischen Republik. Frankreich ist mit einem Frauenanteil von etwa 15 Prozent in der Armee Vorbild für das Österreichische Bundesheer. Dazu Minister Darabos: "Das Bundesheer muss sich im Vergleich mit unseren Partnernationen, mit denen wir im Rahmen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union für Frieden und Stabilität sorgen, sehen lassen können."

Sozialwissenschaftlerin Edit Schlaffer berichtete über ihre wissenschaftliche Begleitung der Öffnung aller militärischen Laufbahnen im Bundesheer für Frauen. Derzeit leisten knapp 400 Frauen Dienst beim Bundesheer, das sind knapp zwei Prozent, ein Prozentsatz, den es zu steigern gilt, so der Konsens am Podium.

Expertinnen diskutierten

Bei ihrem Vortag in der Landesverteidigungsakademie beleuchtete die Gender Mainstreaming-Beauftragte des Bundesheeres, Silvia Moosmaier, am Dienstag die Vereinbarkeit von Karriere und Familie; Michaela Kardeis, Wiener Polizeivizepräsidentin, sprach über ihre Erfahrungen im Polizeidienst.

Am Mittwoch begann das Symposium mit einem Vortrag von Generalmajor Dieter Heidecker über den gemeinsamen Dienst von Frauen und Männern in den Streitkräften. Das Symposium endete mit einer Schlussrunde an der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der derzeitige Chef des Generalstabes, Generalleutnant Othmar Commenda, teilnahmen.

V.l.: Oberst Christine Poussineau, Major Elisabeth Schleicher und Edit Schlaffer am Podium im Parlament.

V.l.: Oberst Christine Poussineau, Major Elisabeth Schleicher und Edit Schlaffer am Podium im Parlament.

Minister Darabos ging auch auf die Karrieremöglichkeiten beim Heer ein: "Diese reichen von einer Tätigkeit als Militärpilot oder Militärpilotin bis hin zur Militärseelsorgerin."

Minister Darabos ging auch auf die Karrieremöglichkeiten beim Heer ein: "Diese reichen von einer Tätigkeit als Militärpilot oder Militärpilotin bis hin zur Militärseelsorgerin."

Nationalratspräsidentin Prammer sagte, sie sei "stolz darauf, dass so viele Frauen im Rahmen der Auslandseinsätze des Bundesheeres ihren Dienst leisten".

Nationalratspräsidentin Prammer sagte, sie sei "stolz darauf, dass so viele Frauen im Rahmen der Auslandseinsätze des Bundesheeres ihren Dienst leisten".

Eröffnet wurde das Symposium am Montag im Parlament; an der Landesverteidigungs- akademie wurde es fortgesetzt.

Eröffnet wurde das Symposium am Montag im Parlament; an der Landesverteidigungs- akademie wurde es fortgesetzt.

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