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Luftzielschießen: Fliegerabwehr trainiert an der Ostsee

Todendorf, 20. September 2012  - Von 11. bis 20. September trainierten 100 Soldaten des Fliegerabwehrbataillons 2, des Fliegerabwehrbataillons 3 und der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule bei einem Luftzielschießen am Truppenübungsplatz Todendorf der Bundeswehr in Schleswig-Holstein. Trainiert wurde Luftziele mit radargesteuerten Feuerleitgeräten sowie mit Fliegerabwehrgeschützen im scharfen Schuss zu bekämpfen.

Anspruchsvolle Zieldarstellungen

Beim Luftzielschießen zielen die Schützen nicht auf ein Flugzeug, sondern auf einen von einem solchen gezogenen, mit Sensoren ausgestatteten, Schleppsack. In der ersten Woche übte die Fliegerabwehrtruppe die Bekämpfung von "langsamen Zielen": Eine propellerbetriebene Maschine, die etwa mit 180 Kilometern pro Stunde fliegt, zieht den Schleppsack. In der zweiten Woche trainierten die Soldaten die anspruchsvollere "schnelle Zieldarstellung", dabei zieht ein Jet mit ca. 500 Kilometern pro Stunde den zu treffenden Schleppsack.

Die Trefferauswertung

Um die Leistungen der Soldaten überprüfen zu können, wird direkt vor dem Schleppsack ein Gerät montiert, das feststellt, wie nah zum Ziel die einzelnen Schüsse liegen. Dieser "Indikator" hat sechs Mikrofone eingebaut, diese registrieren die Schallwellen, die an der Spitze der Geschoße entstehen, wenn sie mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Damit kann zentimetergenau festgestellt werden, wo die einzelnen Schüsse das Ziel passieren. Der "Indikator" sendet die Ergebnisse sofort an eine Bodenstation. So kann nach jedem Anflug eines Zieles ohne Zeitverzug über die Schießleistung informiert werden; wenn notwendig können beim nächsten Anflug Verbesserungen vorgenommen werden.

Eine 35 mm Zwillingsfliegerabwehrkanone 85 im scharfen Schuss.

Eine 35 mm Zwillingsfliegerabwehrkanone 85 im scharfen Schuss.

Die Soldaten der Fliegerabwehr bereiten die Munition für das Lufzielschießen vor.

Die Soldaten der Fliegerabwehr bereiten die Munition für das Lufzielschießen vor.

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