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Verletzte UN-Soldaten wieder in der Heimat

Fliegerhorst Vogler, Linz-Hörsching, 03. Dezember 2012  - Heute kurz nach 17 Uhr landete die aus Tel Aviv kommende C-130 Hercules Transportmaschine am Fliegerhorst Vogler in Linz-Hörsching. An Bord die beiden verwundeten österreichischen UN-Soldaten, ein 53-jähriger Unteroffizier aus dem Burgenland und ein 25- jähriger Korporal aus der Steiermark. Die beiden waren letzte Woche auf der Fahrt zum Flugplatz in einen Schusswechsel geraten und verwundet worden.

"Alle Mittel werden ausgeschöpft, um unsere Soldaten sicher nach Hause zu bringen"

Bundesminister Norbert Darabos begrüßte am Abend die Soldaten am Flughafen Linz-Hörsching persönlich. "Das Engagement unserer Soldaten im Ausland ist vorbildlich. Selbst in kritischen Situationen, die lebensbedrohlich sein können, leisten unsere Soldaten vollen Einsatz für den Frieden. Dafür haben sie meinen vollen Respekt und meine Anerkennung", so Darabos bei der Ankunft der beiden Verletzten. "Die Sicherheit unserer Soldaten hat höchste Priorität. Für mich ist daher wichtig, dass alle Mittel ausgenützt werden, um sie sicher nach Hause zu bringen", so der Minister weiter.

Rettungskette vorbildlich abgelaufen

Die Sanitätsversorgung, von der Ersten Hilfe über die medizinische Betreuung vor Ort bis hin zum Heimtransport im "fliegenden Hospital", verlief vorbildlich: "Die Patienten haben den Lufttransport gut überstanden. Unser Medical Evacuation System hat sich bestens bewährt. Es ist sehr wichtig, dass die Rettungskette auch für Auslandseinsätze gut funktioniert", zeigt sich der begleitende Flugarzt Oberstleutnant Dr. Jakob Sobczak nach der Landung zufrieden.

Die beiden Heimkehrer wurden gleich nach der Ankunft der weiteren medizinischen Behandlung übergeben: Ein Bundesheer-Hubschrauber flog den 53-jährigen Vizeleutnant in ein Spital. Sein Kamerad, der 25-jährige Korporal, kann voraussichtlich morgen in häusliche Pflege entlassen werden.

C-130 wird zum fliegenden Hospital

Österreichs Soldaten stehen weltweit in verschiedensten Krisenregionen im Einsatz für den Frieden. Daher ist es besonders wichtig, im Anlassfall über die notwendigen Evakuierungmöglichkeiten, insbesondere bei medizinischen Notfällen, zu verfügen. Mit der Möglichkeit, die C-130 mit dem MEDEVAC-Container (Medical Evacuation) zum "fliegenden Hospital" umzubauen, kann das Bundesheer derartige Einsätze daher gut bewältigen.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Oberösterreich

Sanitäter empfangen den verletzten Unteroffizier aus der Hercules ...

Sanitäter empfangen den verletzten Unteroffizier aus der Hercules ...

... und tragen ihn zum bereitstehenden Notfallhubschrauber.

... und tragen ihn zum bereitstehenden Notfallhubschrauber.

Minister Darabos begrüßt die Heimkehrer.

Minister Darabos begrüßt die Heimkehrer.

Mit der Agusta Bell 212 mit Sanitätsplattform wird der Patient weiter ins Burgenland transportiert.

Mit der Agusta Bell 212 mit Sanitätsplattform wird der Patient weiter ins Burgenland transportiert.

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