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Felssturz in Grünau: Bundesheer hilft

Grünau im Almtal, 13. Dezember 2012  - Der Felssturz vom 6. Dezember im Gemeindegebiet von Grünau hat Alois Weidinger, den Bürgermeister der Gemeinde, veranlasst, das Bundesheer für einen Assistenzeinsatz anzufordern.

Eine erste Erkundung durch den Pionieroffizier des Militärkommandos Oberösterreich, Oberst Alfred Piberhofer, erfolgte bereits am Freitag. Es folgten Beratungen der Experten von der Wildbachverbauung, der Feuerwehr, der Gemeinde und dem Pionieroffizier. Da weitere Felsstürze nicht ausgeschlossen werden können, planen die Einsatzkräfte eine dreifache Absicherung anzubringen.

Seit den frühen Morgenstunden des Dienstag war das Bundesheer mit bis zu 45 Soldaten im Assistenzeinsatz. Unmittelbar oberhalb der Gefahrenstelle wurde ein Karrenweg errichtet, der zum Ausbringen sogenannter Panzerigel diente. Als zweite Schutzeinrichtung wurden am Waldrand Stahlseile gespannt und sogenannte Omeganetze angebracht, wie sie auch bei Lawinenverbauungen verwendet werden.

Am Donnerstag schließlich wurde unterhalb der Abbruchstelle eine Aufprall- und Abbremszone geschaffen, indem 20 große Fichten mit der Spitze talwärts gerichtet ausgelegt wurden. "Dieses natürliche Geflecht aus Ästen und Stämmen kann den Felsmassen ihre Energie nehmen", waren sich die Experten einig.

Für den spektakulären Transport der Bäume kam ein Transporthubschrauber S-70 "Black Hawk" zum Einsatz. Bürgermeister Weidinger, Alois Weidinger, zeigte sich beeindruckt. "Alle Maßnahmen erfolgten plangemäß, die Zusammenarbeit mit dem Bundesheer war perfekt. Vor allem die jungen Soldaten haben im schwierigen Gelände großartiges geleistet. Wir sind den Einsatzkräften sehr dankbar."

Dort, wo der Felssturz durchgebrochen war, wurden Stahlseile gespannt und Netze angebracht.

Dort, wo der Felssturz durchgebrochen war, wurden Stahlseile gespannt und Netze angebracht.

Baustahlgitter und Panzerigel schützen die Gefahrenstelle.

Baustahlgitter und Panzerigel schützen die Gefahrenstelle.

Oberst Alfred Piberhofer und Bürgermeister Alois Weidinger, dahinter ein "Black Hawk" des Bundesheeres.

Oberst Alfred Piberhofer und Bürgermeister Alois Weidinger, dahinter ein "Black Hawk" des Bundesheeres.

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