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Hochwasser: Bundesheer erhöht Einsatzkräfte

Wien, 04. Juni 2013  - Das Bundesheer steht derzeit in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich im Katastrophenhilfseinsatz. 800 Soldaten unterstützen die zivilen Einsatzkräfte. In den betroffenen Militärkommanden wurden Einsatzstäbe eingerichtet.

Niederösterreich: Soldaten verstärken Hochwasserschutz

In Niederösterreich liegt das Schwergewicht des Einsatzes auf dem Hochwasserschutz. Rund 200 Soldaten aus Amstetten und Mautern unterstützen beim Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes bzw. bei der Verstärkung bestehender Schutzeinrichtungen.

In Melk warten zusätzlich Pioniere des Bundesheeres auf ihre Anforderung durch die zivilen Behörden. Insgesamt 200 Soldaten vom Pionierbataillon 3 können qualifizierte technische Hilfe anbieten. Ihr Aufgabenspektrum beinhaltet neben der Unterstützung mit schwerem Räum- und Baugerät, den Brückenbau, Hangabsicherungen oder die Wiederherstellung von Verkehrsverbindungen mittels Faltstraßensystemen.

Oberösterreich: 200 Soldaten in Schärding und Ebensee

In Oberösterreich stehen 200 Soldaten im Raum Schärding und in Ebensee im Einsatz. Die Einsatzkräfte aus Ried und Wels unterstützen beim Hochwasserschutz und beim Öffnen der Verkehrslinien.

Salzburg: 300 Helfer und 4 Hubschrauber

In Salzburg sind Assistenzzüge aus Spittal an der Drau, der Stadt Salzburg und aus Saalfelden im Einsatz. Zusätzlich sind Pioniere aus Kärnten eingetroffen. Insgesamt werden in Salzburg 300 Soldaten und vier Hubschrauber eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe ist es, die zivilen Einsatzkräfte zu unterstützen, um die Straßen von Vermurungen freizubekommen und die betroffenen Gebiete wieder zugänglich zu machen.

Tirol: 200 Soldaten in St. Johann und Kitzbühel

Rund 200 Soldaten gehen heute rund um St. Johann und Kitzbühel in den Einsatz. Bis Montag waren bereits 160 Soldaten im Einsatz. Sie leisteten vor allem Hilfe beim Hochwasserschutz und bei der Wiederherstellung von Verkehrswegen.

Vorarlberg: 15.000 Sandsäcke gefüllt

In Vorarlberg ist der Einsatz des Bundesheeres vorerst beendet. 60 Soldaten füllten mehr als 15.000 Sandsäcke mit rund 300 Tonnen Sand. Es stehen aber weiterhin 60 Pioniere für Anforderungen bereit.

24 Hubschrauber im Einsatz

24 Hubschrauber des Bundesheeres vom Typ S-70 "Black Hawk", AB-212 und "Alouette" III fliegen in den Einsatzgebieten Erkundungs- und Evakuierungsflüge. Mit ihren Seilwinden können auch Personen aus schwierigen Situationen geborgen werden.

24 Hubschrauber des Heeres fliegen Erkundungs- und Evakuierungsflüge.

24 Hubschrauber des Heeres fliegen Erkundungs- und Evakuierungsflüge.

In Salzburg haben Soldaten mit den Aufräumarbeiten begonnen.

In Salzburg haben Soldaten mit den Aufräumarbeiten begonnen.

Schwere Pioniergeräte unterstützen die Einsatzkräfte.

Schwere Pioniergeräte unterstützen die Einsatzkräfte.

In Vorarlberg füllten Soldaten mehr als 15.000 Sandsäcke mit rund 300 Tonnen Sand.

In Vorarlberg füllten Soldaten mehr als 15.000 Sandsäcke mit rund 300 Tonnen Sand.

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