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Cyber-Sicherheitswoche des Bundesheeres endet mit Länderkampf

Wien, 08. November 2013  - Von 4. bis 7. November führte das Abwehramt des Bundesheeres die IKT-Sicherheitskonfenz und gemeinsam mit Partnern die "Cyber Security Challenge" und den "Security Alpen Cup" durch. Ziel all dieser Veranstaltungen ist die Darstellung der Gefahren aus dem Cyber-Space und möglicher Sicherheitsmaßnahmen.

"Wissen schafft die Voraussetzungen, Handeln schafft Sicherheit", mit diesen Worten eröffnete Generalstabschef General Othmar Commenda die IKT Sicherheitskonferenz 2013. Denn IKT-Sicherheit bedeutet Schutz: "Die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Integrität unserer Informationen und unserer IKT-Systeme müssen vor allen Gefahren geschützt werden und Angriffen widerstehen können", so General Commenda.

Cyberspace sicherer gestalten

Die Qualität der Vortragenden unterstrich diese Aussagen deutlich. Der Eröffnungsvortrag wurde von Steve Purser, von der ENISA - der Agentur für Netzsicherheit der EU - gehalten. Er sprach über die Bestrebungen der ENISA, den "europäischen" Cyberspace sicherer zu gestalten. Weitere Präsentationen behandelten die Möglichkeiten und Gefahren von Social Media in Unternehmen, den politisch motivierten Aktivitäten von Hackern und deren Auswirkung auf Politik und Industrie sowie die Cyber-Bedrohungslage. Marc Elsberg, Autor des Bestsellers "Black Out" gab Einblicke in sein Buch und untermauerte seine Ausführungen mit einer Live-Hacking-Vorführung. Wie gefährdet IKT-Systeme sind, zeigte auch Gunnar Porada, ein Ex-Hacker, mit einer Live-Demonstration.

Vorgestaffelt zur Sicherheitskonferenz wurde am 4. November das Finale der "Cyber Security Challenge" ausgetragen. Von Juli bis September fand in einem sogenannten "Hacking-Lab" im Internet der Vorbewerb statt, wo junge Talente ihre Fähigkeiten beweisen konnten. Die besten der rund 400 Teilnehmer nahmen anschließend an der Ausscheidung zum Finale teil, wo sich jeweils die besten zehn Studenten und Schüler qualifizierten. Im Finale traten je zwei Schüler- und Studententeams gegeneinander an.

"Cyber Security Challenge"

Die "Cyber Security Challenge" wird vom Verteidigungsministerium sowie dem Innenministerium, der "Cyber Security Austria" und dem "Kuratorium Sicheres Österreich" durchgeführt. Die Sieger der "Cyber Security Challenge" formten das Team Österreich, das am 6. November gegen das Team Schweiz im Security Alpen Cup antrat.

Dieser Ländervergleichskampf der besten Cyber-Sicherheitstalente fand heuer zum ersten Mal statt. Mehr als elf Stunden versuchten beide Teams Codes zu entschlüsseln, Sicherheitslücken zu finden und mögliche Zugänge zu Mobiltelefonen und Tablets zu finden. Mit einer knappen Führung ging die Schweiz in den Abschlussbewerb, wo nicht nur die Lösungen der Aufgaben präsentiert wurden, sondern auch Maßnahmen zur Vermeidung eines unbefugten Zugriffes gezeigt werden mussten. Letztendlich siegte das Team Schweiz.

Die Teilnehmer der "Cyber Security Challenge" aus der Schweiz.

Die Teilnehmer der "Cyber Security Challenge" aus der Schweiz.

Das Team aus Österreich.

Das Team aus Österreich.

Die Schüler- und Studententeams versuchten, Codes zu entschlüsseln, Sicherheitslücken zu finden und Zugänge zu Mobiltelefonen oder Tablets zu finden.

Die Schüler- und Studententeams versuchten, Codes zu entschlüsseln, Sicherheitslücken zu finden und Zugänge zu Mobiltelefonen oder Tablets zu finden.

"Die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Integrität unserer Informationen müssen vor allen Gefahren geschützt werden", so General Commenda.

"Die Vertraulichkeit, die Verfügbarkeit und die Integrität unserer Informationen müssen vor allen Gefahren geschützt werden", so General Commenda.

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