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Gebirgskampf: Steirische Soldaten trotzen dem Wetter

Seetaler Alpe, 21. Jänner 2014  - Temperaturen unter null, Schnee, Eis und Wind - für die Soldaten des südsteirischen Jägerbataillons 17 der Auftakt zu einem ganz normalen Arbeitstag. Von 13. bis 24. Jänner testen sie am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe ihr militärisches Können mit scharfer Munition. Geschossen wird dabei mit Scharfschützengewehren ebenso wie mit den Bordwaffen der "Pandur"-Radpanzer.

Grundwehrdiener und Berufssoldaten

Auf rund 1.900 Metern Seehhöhe ist die Zusammenarbeit von Grundwehrdienern und Kadersoldaten der Schlüssel zum Erfolg des Scharfschießens. "Unsere Ausbilder können uns gut motivieren", meint dazu Rekrut Christoph Bäck aus Bad Radkersburg. "Dass zwischendurch der Schmäh rennt und man trotzdem seine Leistung bringt, das schließt sich ja nicht aus."

Die Männer des Aufklärungszuges

Oberstabswachtmeister Eduard Haibl sieht die Sache ähnlich: "Die Arbeit macht Spaß und auch die Rekruten profitieren davon. Wir haben zum Beispiel Leute dabei, die hier das Skifahren lernen."

Haibl kommandiert den Aufklärungszug, sein Team ist eine Art Elite innerhalb des Bataillons. Wenn die Kameraden der Jägerkompanien abends ihre "Pandur"-Rapanzer abstellen und sich in die Unterkünfte zurückziehen, halten die Aufklärer weiter die Stellung und schlafen im Iglu.

"Schutz und Hilfe" rund um die Uhr

Aufmerksam verfolgt wird das Training von Brigadier Jürgen Wörgötter. Als Brigadekommandant untersteht ihm nicht nur das Jägerbataillon 17, sondern noch fünf weitere Bataillone in Kärnten und der Steiermark. Er sieht die alpine Übung in einem größeren Zusammenhang: "Unser Motto lautet 'Schutz und Hilfe', und das garantieren wir eben nicht nur am Tag und bei Sonnenschein, sondern bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit."

Jägerbataillon 17

Das Jägerbataillon 17 ist in Straß in der Steiermark beheimatet und wurde als einziger Verband des Bundesheeres mit Radpanzern ausgerüstet. Diese Fahrzeuge sorgen für zusätzliche Beweglichkeit, erhöhen aber auch den Schutz der Soldaten vor Beschuss und Splittern.

Der Angriff beginnt: Die Scharfschützen des Bataillons eröffnen das Feuer.

Der Angriff beginnt: Die Scharfschützen des Bataillons eröffnen das Feuer.

Unter dem Schutz ihrer Kameraden beziehen weitere Soldaten ihre Stellungen.

Unter dem Schutz ihrer Kameraden beziehen weitere Soldaten ihre Stellungen.

Als einziger Verband verfügt das Jägerbataillon 17 über Radpanzer "Pandur".

Als einziger Verband verfügt das Jägerbataillon 17 über Radpanzer "Pandur".

Rekrut Bäck, r., und Aufklärer-Kommandant Haibl, 2.v.r., bei der Nachbesprechung.

Rekrut Bäck, r., und Aufklärer-Kommandant Haibl, 2.v.r., bei der Nachbesprechung.

Brigadekommandant Wörgötter: "Schutz und Hilfe bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit."

Brigadekommandant Wörgötter: "Schutz und Hilfe bei jedem Wetter und zu jeder Uhrzeit."

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