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Wehrdienstreform: Katastrophenhilfeausbildung beim Jägerbataillon 18

St. Michael, 19. Februar 2014  - 30 Grundwehrdiener, die beim Jägerbataillon 18 in St. Michael als sogenannte Funktionssoldaten vorgesehen sind, erhalten zurzeit eine Ausbildung zur Katastrophenhilfe. Ihr Training ist Teil der Reform zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes.

Hochwassersperren und Krainerwände

Eine Woche lang üben die Soldaten das Errichten von Hochwassersperren, das Lösen von Verklausungen in Bächen und Flüssen, das Errichten von Hochwasserschutzbauten wie etwa Krainerwänden. Dabei trainieren sie auch den Gebrauch von Werkzeugen und Pionierausrüstung.

Später werden die Grundwehrdiener als Kraftfahrer, Wachsoldaten, Küchenhelfer oder auch als Verkäufer in Soldatenheimen arbeiten. Zusätzlich stehen sie dann für Hilfseinsätze bereit.

Für Rekruten und Ausbilder interessant

Nicht nur bei den Grundwehrdienern, auch bei ihren Ausbildern stößt das Training auf großes Interesse. Das bestätigt auch Hauptmann Klemens Gratzer: "Für mich und das Kaderpersonal ist die Katastrophenhilfeausbildung eine wertvolle Ergänzung zur bisherigen militärischen Ausbildung unserer Rekruten. Die Soldaten erlernen dabei Fertigkeiten, die sie auch im privaten Leben und in ihrem zivilen Umfeld gut einsetzen können."

Mit Freude und Einsatz voll dabei

Das Schaufeln, Sandsackfüllen, Errichten von Hochwassersperren und gemeinsame Tragen von schweren Baumstämmen macht den Soldaten offensichtlich Spaß. Es entstehen Bauwerke, es darf probiert werden, es ist handwerkliches Geschick gefragt.

Viel Neues gelernt

Rekrut Manuel Repolusk aus Aflenz arbeitet als Verkäufer im Soldatenheim der Landwehr-Kaserne. Zum körperlich anstrengenden Katastrophenhilfe-Training meint er: "Ich habe Gefallen an der Arbeit hier auf dem Übungsplatz, am Werken im Team. Ich lerne viel Neues dazu und es ist eine willkommene Abwechslung zu meinem Dienst im Soldatenheim."

Rekrut Markus Schöggl aus Altenmarkt an der Rax wird seinen weiteren Grundwehrdienst als Kanzleigehilfe bei einer Jägerkompanie absolvieren. Im Zivilberuf ist er gelernter Schlosser. Zur Ausbildung sagt er: "Ich habe hier gelernt, wie wir mit Sandsäcken in kurzer Zeit eine wirksame Hochwassersperre errichten können. Das würde mir nun auch bei einer Gefahr für unser eigenes Haus ganz gut gelingen."

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Steiermark

Die Grundwehrdiener beim Training.

Die Grundwehrdiener beim Training.

Mit Hilfe einer selbstgegebauten Füllmaschine werden Sandsäcke abgefüllt.

Mit Hilfe einer selbstgegebauten Füllmaschine werden Sandsäcke abgefüllt.

Hauptmann Klemens Gratzer freut sich über den Mehrwert der Ausbildung.

Hauptmann Klemens Gratzer freut sich über den Mehrwert der Ausbildung.

Rekrut Manuel Repolusk sieht die Woche als willkommene Abwechslung zum sonstigen Dienst.

Rekrut Manuel Repolusk sieht die Woche als willkommene Abwechslung zum sonstigen Dienst.

Die Soldaten errichten eine Hochwassersperre.

Die Soldaten errichten eine Hochwassersperre.

Rekrut Markus Schöggl erkennt den Nutzen für Hilfseinsätze.

Rekrut Markus Schöggl erkennt den Nutzen für Hilfseinsätze.

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