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Übung in Deutschland: Die Kommunikationssysteme der Fliegersoldaten

Deutschland, 14. Mai 2014  - Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg jener 60 Soldaten des Bundesheeres, die sich zurzeit an der Übung "JAWTEX 2014" in Deutschland beteiligen, sind funktionierende Kommunikationsverbindungen. Das österreichische Kontingent und die beiden "Black Hawk"-Hubschrauber sind mit umfangreichen Kommunikationssystemen ausgestattet, um allen Erfordernissen gerecht zu werden. 

Die Soldaten sind mit Telefonen und Computern in das Übungsnetzwerk eingebunden. Dies ermöglicht die Planung, Koordinierung und Führung von mehr als 4.000 Übungsteilnehmern in Kasernen, Flugplätzen, Luftfahrzeugen und Schiffen in ganz Norddeutschland.

Flugfunkgeräte im "Black Hawk"

Die beiden S-70 "Black Hawk" sind mit verschiedenen Flugfunkgeräten ausgestattet. Mit diesen Systemen sind die Hubschrauber einerseits ständig mit der Flugsicherung in Verbindung, andererseits werden alle für den Einsatz relevanten Daten übermittelt. Dabei werden auch Aufklärungsergebnisse und Informationen von verschiedenen internationalen Systemen zu einem aktuellen Lagebild zusammengeführt und den Piloten zur Verfügung gestellt.

Bei der JAWTEX14 kommt dabei unter anderem ein fliegendes Frühwarn- und Führungssystem ("Airborne Warning and Control System", kurz AWACS) zum Einsatz, mit dem alle Einsätze überwacht und koordiniert werden.

Elektronische Kampfführung der Landstreitkräfte

Die Spezialisten für elektronische Kampfführung der Landstreitkräfte setzen moderne digitale Truppenfunkgeräte vom Typ CONRAD ein. Mit diesen Systemen ist es möglich Meldungen, Befehle, Aufklärungsergebnisse und festgestellte Bedrohungen rasch und sicher an den jeweiligen Bedarfsträger zu übermitteln. Die Nachrichteninhalte werden dabei durch verschiedene technische Maßnahmen wie Frequenzsprungverfahren und Verschlüsselung geschützt.

Nachdem sich das Team für elektronische Kampfführung mehr als 100 Kilometer vom Kommando des österreichischen Kontingentes entfernt befindet, musste auch die Verbindung zwischen den beiden Standorten Burg und Holzdorf sichergestellt werden. Für diesen Zweck kommt das Einkanal-Satellitenkommunikationssystem BGAN700 zum Einsatz. Mit diesem kleinen und handlichen Gerät können einsatzrelevante Daten und Informationen auch über größere Entfernungen übermittelt werden.

Satellitenverbindung

Zusätzlich wird bei der multinationalen Übung "JAWTEX 2014" auf die bereits in vielen Übungen und Einsätzen bewährte Satellitenverbindung für die Sprach- und Datenkommunikation gesetzt. Sämtliche Verbindungen vom Telefon über Datenverarbeitung bis zur Flugdatenverwaltung werden hierbei über eine Mehrkanal-Satellitenverbindung sichergestellt.

"Durch die leichte und verlegbare Konzipierung des Systems und durch unsere aus den letzten Übungen im In- und Ausland gewonnenen Erfahrungen konnte das Kontingent bereits nach kurzer Zeit mit dem Kommando in der Heimat Verbindung aufnehmen", betont Vizeleutnant Oliver Winter, der mit seinem Team für die Errichtung und den Betrieb aller Kommunikationssysteme des Kontingentes in Holzdorf verantwortlich ist.

Die Soldaten beim Einrichten der Satellitenkommunikation.

Die Soldaten beim Einrichten der Satellitenkommunikation.

Die beiden S-70 "Black Hawk" des Bundesheeres im Anflug auf den Flugplatz Holzdorf.

Die beiden S-70 "Black Hawk" des Bundesheeres im Anflug auf den Flugplatz Holzdorf.

Ein Transporthubschrauber CH-53 der deutschen Bundeswehr.

Ein Transporthubschrauber CH-53 der deutschen Bundeswehr.

Das fliegende Frühwarn- und Führungssystem AWACS.

Das fliegende Frühwarn- und Führungssystem AWACS.

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