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Bundesheer-Unfall: Ursache weiterhin unklar

Tirol, 17. Juni 2014  - Am Dienstag, den 17. Juni 2014 um etwa 13.00 Uhr, verunglückte ein Hubschrauber des Typs OH-58 "Kiowa" des Österreichischen Bundesheeres aus noch unbekannter Ursache im Raum Wattener Lizum, südlicher Schober, in Tirol. Dabei wurde ein 30-jähriger Unteroffizier getötet, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Die beiden Verletzten - zwei Unteroffiziere aus Niederösterreich - wurden medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus geflogen. Sie werden im Krankenhaus behandelt und sind ansprechbar.

Bundesminister Gerald Klug flog unverzüglich zum Unfallort. "Unsere Gedanken sind jetzt bei den beiden verletzten Kameraden. Den Angehörigen des Verstorbenen möchte ich unser tief empfundenes Beileid und unsere Anteilnahme aussprechen", so der Verteidigungsminister.

Eine Flugunfallkommission ist vor Ort. Ein Erstbericht wird in den nächsten Tagen erwartet.

Auf Grund des abgesetzten Notrufes der Pilotin war man seitens des Bundesheeres zunächst von einer sogenannten "harten Landung" ausgegangen. Dieser Begriff ist ein fliegerischer Fachausdruck. Im Fliegerchargon wird damit ein nicht planmäßiges, hartes Aufsetzen am Boden bezeichnet.

Bei den beiden Verletzten handelt es sich um eine 28-jährige Einsatzpilotin und einen 35-jährigen Luftaufklärer. Als Einsatzpilot erhält man eine mehrjährige Ausbildung auf verschiedenen Hubschraubertypen. Der Pilot ist befähigt, Hubschrauber in allen Einsatzarten zu steuern. Einsatzpiloten müssen pro Jahr mindestens 100 Flugstunden absolvieren.

Aufgrund des tragischen Unfalles wurde die Übung "Schutz 2014" abgebrochen.

Der verunglückte Hubschrauber des Bundesheeres.

Der verunglückte Hubschrauber des Bundesheeres.

Infografik: der Unfallbereich in der Wattener Lizum.

Infografik: der Unfallbereich in der Wattener Lizum.

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