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Bundesheer schützt Wirtschaftsgipfel

Salzburg, 15. Jänner 2015  - Die österreichischen Luftstreitkräfte schützen von 19. bis 25. Jänner das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Seit mittlerweile einem Jahrzehnt unterstützt Österreich die Schweiz bei der Absicherung dieser Veranstaltung. Die Luftraumsicherungsoperation läuft unter dem Namen "Dädalus".

Der Einsatz

Das Bundesheer kontrolliert den Luftraum über Tirol und Vorarlberg und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit des Weltwirtschaftsgipfels. Während des Treffens wird um den Ort ein Flugbeschränkungsgebiet mit einem Radius von ca. 45 Kilometern eingerichtet. Die temporäre Flugverbotszone über Tirol und Vorarlberg wird durch Radaranlagen, Flugfunkanlagen und durch Luftfahrzeuge kontrolliert. Diese Maßnahme dient in erster Linie dem Schutz des Treffens vor terroristischen Angriffen. Unerlaubt einfliegende Luftfahrzeuge werden vom Bundesheer identifiziert und abgefangen.

Flugbeschränkungsgebiet

Im Rahmen der Operation "Dädalus" obliegt es dem Bundesheer, die Durchsetzung des Flugbeschränkungsgebietes im österreichischen Luftraum zu gewährleisten. Piloten, die unerlaubt in die Sperrzone einfliegen, droht ein Verwaltungsstrafverfahren. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit dem Innenministerium. Die Basis für diesen Einsatz bildet ein bilaterales Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Schweizer Eidgenossenschaft.

Im Vorfeld dieser im Westen Österreichs stattfindenden Operation bereiteten sich die einzelnen Verbände der Luftraumüberwachung gezielt vor. Sie übten verschiedene Verfahren am Boden sowie in der Luft, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Zu den auffälligsten Vorbereitungen zählten die Übungsflüge der Abfangjäger, um die verschiedenen Anflugverfahren zu trainieren. Neben zahlreichen Übungen ist vor allem die Erkundung des Einsatzraumes ein wesentlicher Bestandteil der umfassenden Vorbereitung.

Aktive und passive Systeme im Einsatz

Der Verband Luftraumüberwachung verfügt über aktive und passive Komponenten zur Sicherung des heimischen Luftraums. Der Verband erfüllt eine permanente Einsatzaufgabe im Inland: "Die Wahrung der Lufthoheit im österreichischen Staatsgebiet zum Schutz der österreichischen Bevölkerung und Erhalt der Souveränität der Republik".

Der österreichische Luftraum wird dabei das ganze Jahr rund um die Uhr überwacht. Bei Luftraumsicherungsoperationen werden zusätzliche Elemente vor Ort eingesetzt, um einerseits die Radarbedeckung zu verdichten und andererseits noch kürzere Reaktionszeiten bei Bedrohungen oder Zwischenfällen zu erzielen.

Weltwirtschaftsforum

Das Weltwirtschaftsforum ist eine in Genf ansässige gemeinnützige Stiftung, die unter anderem ein jährliches Treffen in Davos durchführt.

Bei diesem Treffen kommen international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Intellektuelle und Journalisten zusammen, um über aktuelle globale Themen wie Wirtschafts-, Gesundheits- und Umweltfragen zu diskutieren. Das 45. Jahrestreffen findet von 21. bis 24. Jänner unter dem Motto "The New Global Context" statt.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Startvorbereitungen am Eurofighter. Die Abfangjäger verhindern das Einfliegen in das Flugbeschränkungsgebiet. (Archivfoto)

Startvorbereitungen am Eurofighter. Die Abfangjäger verhindern das Einfliegen in das Flugbeschränkungsgebiet. (Archivfoto)

PC-7 "Turbo Trainer" werden für Überwachungs- und Sicherungsaufgaben gegen niedrig fliegende Flugzeuge eingesetzt. (Archivfoto)

PC-7 "Turbo Trainer" werden für Überwachungs- und Sicherungsaufgaben gegen niedrig fliegende Flugzeuge eingesetzt. (Archivfoto)

Am Flugplatz Hohenems ist ein Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar sowie ein Notfall-Rettungsteam mit Hubschraubern stationiert. Das Bundesheer trainiert auch für Notfälle mit Luftfahrzeugen.

Am Flugplatz Hohenems ist ein Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar sowie ein Notfall-Rettungsteam mit Hubschraubern stationiert. Das Bundesheer trainiert auch für Notfälle mit Luftfahrzeugen.

Richt- und Flugfunkantennen gewährleisten eine lückenlose Verbindung, auch in den tiefen Tälern Vorarlbergs und Tirols.

Richt- und Flugfunkantennen gewährleisten eine lückenlose Verbindung, auch in den tiefen Tälern Vorarlbergs und Tirols.

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