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13.000 Patienten: Salzburger Heeressanitäter im Flüchtlingseinsatz

Salzburg, 23. Dezember 2015  - Seit 18. September unterstützen Soldaten der Sanitätslehrkompanie Salzburg das Rote Kreuz bei der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen. Bis zu sechs Bundesheersanitäter sind dabei im Einsatz. Viele können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen, die sie bei Einsätzen im In- und Ausland gewonnen haben. Zudem verfügen viele Sanitätsunteroffiziere über ein Krankenpflegediplom.

Die ärztliche Versorgung wird von verschiedenen praktischen Ärzten aus Salzburg oder Ärzten des Bundesheeres übernommen, steht aber nur stundenweise zur Verfügung.

Rasche Hilfe bei lebensbedrohlichen Notfällen

"Pro Tag betreuen wir momentan rund 240 Patienten", erzählt Vizeleutnant Christian Rabenberger, der diensthabende Sanitätsunteroffizier. Pro Woche kommt es zu zwei bis drei Notfällen, zu denen die Helfer im Transitquartier gerufen werden. "Lebensbedrohlicher Unterzucker oder ein Krampfanfall – wir konnten allen Patienten rasch helfen und diese kreislaufstabil dem Notarzt übergeben", so Rabenberger.

Großes Lob für den professionellen Betrieb der Sanitätsversorgung kommt auch von Beobachtern wie zum Beispiel den Ärzten ohne Grenze.

Milizarzt im Urlaub im Flüchtlingseinsatz

Während andere ihren Urlaub im sonnigen Süden verbringen, stellte Arnold Suda seinen Urlaub in den Dienst der Flüchtlingshilfe. Der Milizarzt aus Wien ist im Berufsleben Oberarzt in der Unfallchirurgie im deutschen Ludwigshafen. Bei der Unterstützungsleistung des Bundesheeres in der ehemaligen Autobahnmeisterei in Salzburg half Hauptmannarzt Suda eine Woche lang im Rahmen einer freiwilligen Waffenübung bei der Versorgung von Flüchtlingen und Asylwerbern mit.

"Wir versorgen vom Neugeborenen bis zum geriatrischen Patienten, vom einfachen Schnupfen bis zur Operationsnachbetreuung", beschreibt der 37-jährige Facharzt die Aufgaben des Sanitätsteams. 

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz betreibt das Bundesheer die Sanitätsstation.

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz betreibt das Bundesheer die Sanitätsstation.

Ehrenamtliche Dolmetscherinnen helfen bei der Verständigung.

Ehrenamtliche Dolmetscherinnen helfen bei der Verständigung.

Hauptmannarzt Arnold Suda (2.v.l.) und die Kameraden der Sanitätslehrkompanie.

Hauptmannarzt Arnold Suda (2.v.l.) und die Kameraden der Sanitätslehrkompanie.

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