Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button

"Combat Air Patrol" über Vorarlberg

Innsbruck, 22. Jänner 2016  - Damit für das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos der Luftraum aus Österreich gesichert ist, setzt das Bundesheer neben dem Eurofighter auch die bewährte Pilatus PC-7 ein.

Am Flughafen Innsbruck betreibt das Überwachungsgeschwader einen abgesetzten Gefechtsstand um den "Einsatzraum Vorarlberg" rascher und ressourcenschonender erreichen zu können. Dabei werden fünf PC-7 Flugzeuge als "Combat Air Patrol" eingesetzt, sowie zwei PC-6 als fliegende Relaisstationen.

"Combat Air Patrol"

Im vorgeschobenen Gefechtsstand versehen 16 Piloten ihren Dienst um die Durchhaltefähigkeit sowie einen Schichtbetrieb aufrechterhalten zu können. Dabei kreisen zwei Maschinen über Vorarlberg und werden bei Bedarf auf mögliche Ziele angesetzt. 

"Die Flugzeiten sind natürlich hauptsächlich vom  Wetter abhängig, speziell am Wochenende rechnen wir aber mit vermehrtem Flugaufkommen im Einsatzraum", so Hauptmann Christoph Dusl.

Damit ist ein kurzer Reaktionsweg sichergestellt und die Flugdauer im Einsatzraum wird auf bis zu zwei Stunden erhöht. Um eine durchgehende Überwachung zu gewährleisten, starten bei der Ablöse die Flugzeuge aus Innsbruck und erst wenn diese beiden Flieger im Einsatzraum über Vorarlberg sind, werden die zwei anderen Maschinen herausgelöst.

Immer weniger Luftraumverletzungen

In den letzten Jahren nahmen die Luftraumverletzungen jedoch kontinuierlich ab. Durch das Bundesheer wurden alle Aero-Clubs schriftlich über die Flugbeschränkungszone informiert und auf den wichtigsten Flugplätzen wurde Verbindungspersonal eingesetzt, das die zivilen Piloten bei ihrer Flugvorbereitung unterstützt und auf die Flugverbotszone hinweist.

Fliegendes Relais

Um in den tiefen Tälern in Vorarlberg und Tirol die Funkverbindung sicherzustellen, ist neben den stationären Flugfunkstationen zusätzlich eine fliegende Relaisstation eingesetzt. Eine PC-6 Maschine leitet dabei Funksprüche direkt über ein Relais an die Luftraumüberwachungsflugzeuge weiter.

So ist die Sicherheit im Luftraum während des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos von österreichischer Seite aus gewährleistet.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Die PC-7 warten im Morgengrauen am Flughafen Innsbruck auf ihren Einsatz.

Die PC-7 warten im Morgengrauen am Flughafen Innsbruck auf ihren Einsatz.

Zwei Piloten bereiten ihre Maschine auf den Start vor.

Zwei Piloten bereiten ihre Maschine auf den Start vor.

Die erste PC-7 ist in der Luft: "Airborne!"

Die erste PC-7 ist in der Luft: "Airborne!"

So sieht das Luftlagebild in der Flugverbotszone auf den Monitoren im Gefechtsstand aus.

So sieht das Luftlagebild in der Flugverbotszone auf den Monitoren im Gefechtsstand aus.

Die zurückgekehrten Maschinen werden auf ihre Parkpositionen eingewiesen.

Die zurückgekehrten Maschinen werden auf ihre Parkpositionen eingewiesen.

Hauptmann Christoph Dusl ist gerade gelandet und auf dem Weg zum Gefechtsstand.

Hauptmann Christoph Dusl ist gerade gelandet und auf dem Weg zum Gefechtsstand.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt