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"Ground Support" am Flughafen Innsbruck

Innsbruck, 23. Jänner 2016  - Ein wesentlicher Bestandteil während der Luftraumsicherungsoperation "Dädalus 2016" sind die Techniker der Fliegerwerft 2. Um den reibungslosen Flugbetrieb von einem fremden Flughafen sicherstellen zu können, sind umfangreiche Logistik- und Personalmaßnahmen notwendig. Die Fliegerwerft 2 als Typenwerft für die PC-7 Flugzeuge befindet sich deshalb mit knapp 15 Soldaten ebenfalls vor Ort am Innsbrucker Flughafen.

"Hauptsächlich führen wir Verschleißteile mit und können diese dann gleich vor Ort austauschen", sagt Oberstleutnant Karl Moitzi, Kommandant der Wartungscrews. "Egal, ob es sich um Reifen, Filter, Teile der Sauerstoffversorgung oder die Masken selbst handelt. Aus den vergangenen Einsätzen haben wir einen reichen Erfahrungsschatz und können fast alle außerplanmäßigen Wartungsereignisse abdecken."

Eigenständige Versorgung und Wartung

Das Bundesheer befindet sich in Innsbruck zwar auf einem zivilen Flughafen, stützt sich jedoch zu fast 100 Prozent auf eigene Fähigkeiten ab. So wird Sauerstoff mitgeführt, um den Piloten beim Flugbetrieb in großer Höhe die nötige Sicherheit bieten zu können. Über 4.000 Metern Flughöhe sinkt der Sauerstoffgehalt deutlich ab und die Piloten benötigen zusätzlichen Sauerstoff, um ihren Auftrag erfüllen zu können.

Auch schweres Gerät haben die Techniker dabei. So befinden sich zum Beispiel Hebegarnituren zum Anheben der Flugzeuge genauso vor Ort wie spezielle Kugelfangboxen für die Maschinengewehrbehälter. Das Rangierfahrzeug erleichtert den Technikern das Parken der Flugzeuge.

Kein Check ist Routine

Täglich beginnt der Einsatz der Techniker mit dem Tages-Check den jede Maschine durchläuft. Dabei wird überprüft, ob während der Nacht irgendwelche technische Probleme wie zum Beispiel Undichtigkeiten aufgetreten sind. Ist alles in Ordnung, steht die Maschine für den Einsatzflugbetrieb bereit. Sobald die Flugzeuge wieder gelandet sind, werden die Piloten von den Flugzeugtechnikergehilfen auf ihre Parkpositionen eingewiesen.

Die Flugzeugwarte führen dann je nach Flugzeugtype unterschiedliche Checks aus und die Maschinen werden wieder aufgetankt um "ready for mission" für den nächsten Einsatz zu sein. Das Bundesheer verwendet dabei auch eigenen Flugzeugtreibstoff, der für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen mit speziellen Additiven versetzt ist.

Bordbewaffnung

Die Bordwaffe, ein 12,7 mm überschweres Maschinengewehr, wird ebenso gewartet und überprüft. Es befindet sich dabei an jeder Flügelunterseite ein Behälter mit dem Maschinengewehr und je 100 Schuss Munition. Somit ist das Bundesheer für jedes Szenario gerüstet und die Sicherheit des Weltwirtschaftsgipfels kann von österreichischer Seite gewährleistet werden.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Ein Flugzeugwart überprüft das Cockpit.

Ein Flugzeugwart überprüft das Cockpit.

Direkt nach der Landung wird der Ölstand im Triebwerk kontrolliert.

Direkt nach der Landung wird der Ölstand im Triebwerk kontrolliert.

Die Bordwaffe wird nach der Landung sofort wieder gesichert.

Die Bordwaffe wird nach der Landung sofort wieder gesichert.

Der 19-jährige Rekrut Johannes Pengg betankt die Maschine für den nächsten Einsatz.

Der 19-jährige Rekrut Johannes Pengg betankt die Maschine für den nächsten Einsatz.

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