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591 Alpinsoldaten stehen für Lawinenkatastrophen bereit

Wien, 01. Februar 2016  - Aufgrund der steigenden Lawinengefahr setzt das Bundesheer Maßnahmen, um im Fall einer Lawinenkatastrophe auf Anforderung sofort Hilfe leisten zu können. Seit 1. November bis Ende April stehen dazu speziell ausgebildete Alpinsoldaten in ganz Österreich bereit. In sogenannte Lawineneinsatzzüge gegliedert, rücken sie aus, wenn zivile Hilfsorganisationen Unterstützung benötigen. Sie bergen verunglückte Wintersportler und Bergbegeisterte oder helfen im Kampf gegen Schneemassen.

15 Züge, Schwergewicht in Westösterreich

Die Züge werden in fast allen Bundesländern aufgestellt. Insgesamt stehen in diesem Jahr 15 Züge in allen Bundesländern außer Wien und Burgenland bereit, die zusätzlich Das Schwergewicht liegt im alpinen Raum; in Tirol sind die meisten Einsatzzüge (fünf) stationiert. Damit stehen in ganz Österreich 591 Soldaten auf Abruf bereit.

Erfahrene Alpinspezialisten

Lawineneinsatzzüge bestehen aus bis zu 40 erfahrenen Alpinspezialisten. Zusätzlich gehören speziell geschulte Notfallsanitäter zu diesen Teams. Sie sind in der Suche von Verschütteten und in Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Lawinenunglücken ausgebildet. In regelmäßigen Einsatzübungen werden die Kenntnisse und Fertigkeiten überprüft und trainiert.

Soldaten eines Lawineneinsatzzuges beim Training.

Soldaten eines Lawineneinsatzzuges beim Training.

Systematisch wird nach Verschütteten gesucht. Im Ernstfall unterstützen die Alpinsoldaten die zivilen Einsatzkräfte.

Systematisch wird nach Verschütteten gesucht. Im Ernstfall unterstützen die Alpinsoldaten die zivilen Einsatzkräfte.

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