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Parlamentarische Bundesheerkommission legt Jahresbericht vor

Wien, 15. März 2017  - Die Parlamentarische Bundesheerkommission hat am Mittwoch ihren Bericht zum Jahr 2016 präsentiert. Die Kommission nimmt Beschwerden von Soldaten entgegen und prüft diese. Das Präsidium, bestehend aus den Nationalratsabgeordneten Otto Pendl, Michael Hammer und Reinhard Bösch, ging heute auf die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr ein.

Weniger Beschwerden

Insgesamt gingen die Beschwerden im Bundesheer deutlich zurück: Die Anzahl sank von 398 Fällen im Jahr 2015 auf 144 Beschwerdeverfahren im Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht der Kommission hervorgeht. Das Beschwerdeaufkommen war 2016 damit das niedrigste der vergangenen fünf Jahre.

Positive Stimmung

Dass sich die Beschwerden derart deutlich verringert haben, führen die Präsidiumsmitglieder unter anderem darauf zurück, dass im Bundesheer wieder "Zukunfts-Mut" eingekehrt sei, und eine positiven Einstellung zur Arbeit als Soldat wahrnehmbar sei. "Bei Prüfbesuchen konnten wir eine positive Stimmung bei der Truppe wahrnehmen", betonte Sicherheitssprecher Otto Pendl.

Attraktivierung des Grundwehrdienstes

Der amtsführende Vorsitzende, Michael Hammer, dazu: "Die Parlamentarische Bundesheerkommission hat festgestellt, dass die Motivation im Heer steigt und daher auch das Beschwerdeaufkommen rückläufig ist. Vor allem der Schwerpunkt der Attraktivierung des Grundwehrdienstes zeigt eine spürbare Verbesserung."

Der Nationalratsabgeordnete Reinhard Bösch ergänzte: "Die Strukturverbesserung muss zügig vorangetrieben werden, damit das Bundesheer seiner Rolle als strategische Reserve der Republik gerecht wird."

Beratung und Rechtsauskünfte

2.540 Personen haben die Bundesheerkommission im Vorjahr in Anspruch genommen, den meisten ging es um Beratung und Rechtsauskünfte. 30 Prozent der Anliegen stammten von Grundwehrdienern, 70 Prozent vom Berufspersonal.

V.l.: Otto Pendl, Michael Hammer und Reinhard Bösch.

V.l.: Otto Pendl, Michael Hammer und Reinhard Bösch.

Sicherheitssprecher Otto Pendl, l.: Positive Stimmung vor Ort.

Sicherheitssprecher Otto Pendl, l.: Positive Stimmung vor Ort.

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