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Jagdkommando: Für ein sicheres Umfeld in der europäischen Nachbarschaft

Kamerun, 17. März 2017  - Gemeinsam mit dänischen und britischen Instruktoren trainieren Jagdkommando-Spezialisten Soldaten aus Kamerun und Nigeria. Ausbildungseinsätze des Bundesheeres wie jene im Rahmen der Übung "Flintlock 2017" ermächtigen afrikanische Staaten und ihre Sicherheitskräfte direkt zur Kontrolle über ihr Territorium und tragen indirekt zur Schaffung eines sicheren Umfeldes in der unmittelbaren europäischen Nachbarschaft bei.

"Flintlock 2017" - Abschlussübung

Die Übung "Flintlock" in Kamerun neigt sich nach drei Wochen dem Ende zu. Die Soldaten aus dem Gastland Kamerun und aus Nigeria wurden in verschiedenen Themenbereichen ausgebildet. Die britischen, dänischen und österreichischen Ausbilder zeigen sich mit den Fortschritten der Teilnehmer zufrieden. Nun gilt es, das erworbene Wissen in einer Abschlussübung auch praktisch anzuwenden.

Festnehmen von Zielpersonen

Die Aufgabe lautet: Festnehmen von Zielpersonen. Das Szenario wurde der aktuellen Situation im Tschadbecken nachempfunden. Vor Einsatzbeginn erhalten alle Soldaten eine genaue Einweisung in den Ablauf der Festnahmeoperation. Danach bereiten sich alle auf die ihnen zugeteilten Aufgaben vor.

Nichts wird dem Zufall überlassen. Wichtigste Voraussetzung ist, dass unbeteiligte Dritte nicht in Gefahr gebracht werden. In einem Gefechtsstand laufen alle Informationen zusammen und damit ist eine straffe Führung der Operation gewährleistet. Wie bestellt, begann es bei Übungsbeginn intensiv zu regnen, aber das ist im Regenwald mit einem Schmunzeln in Kauf zu nehmen.

Ein kamerunischer Offizier bei der Befehlsausgabe an einem Geländesandkasten.

Ein kamerunischer Offizier bei der Befehlsausgabe an einem Geländesandkasten.

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