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Länderübergreifende Katastrophenschutzübung "Golden Track 2017"

Österreich-Deutschland-Tschechien, 01. Juli 2017  - Von 30. Juni bis 1. Juli fand die trinationale Katastrophenschutzübung "Golden Track 2017" im Dreiländereck Österreich-Deutschland-Tschechien statt. Das Bundesheer übte dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit tschechischen und deutschen Einsatzorganisationen von Polizei, Rettung und Feuerwehr. Zusätzlich wurde die Brandbekämpfung mit militärischen Luftfahrzeugen aus der Luft trainiert.

Das Training war Teil der Übung "Austrian Bavarian Czech Forest Fire Drill 2017". 

Brandbekämpfung aus der Luft

Vom Innenministerium, von der deutschen Bundeswehr und von tschechischer Seite waren ebenfalls Luftfahrzeuge bei dieser Großübung im Einsatz. Insgesamt flogen zwölf Luftfahrzeuge, die durch das Kommando Luftunterstützung im Übungsgebiet koordiniert wurden. Rund 75 Soldaten, 20 Räderfahrzeuge und 12 Luftfahrzeuge übten zusammen mit der Feuerwehr und elf verschiedenen Einsatzorganisationen aus dem In- und Ausland. 

Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Waldbrandszenarios wurden unter anderem die Brandbekämpfung in unwegsamem Gelände und auch die Suche nach vermissten Personen aus der Luft trainiert. 120.000 Liter Wasser wurden durch die Hubschrauber und Flugzeuge zur Brandbekämpfung in Löschbehälter gefüllt und über Brandherden abgeworfen.

Medienvertreter

Am zweiten Tag erhielten Medienvertreter und Behördenleiter sowie Funktionsträger aus dem Katastrophenmanagement aus Österreich, Deutschland und Tschechien im Gemeindeamt Schwarzenberg Informationen über den Übungsablauf. Bei einer Fahrt ins Gelände konnten sich die Journalisten ein Bild von den Schwierigkeit des Übungsszenarios" machen. Mit Fahrzeugen der Feuerwehr fuhren sie bis in die höchsten Bereiche des Böhmerwaldes, dort konnten sie die Hubschrauber beim Anflug und Befüllen der Wassertanks fotografieren und filmen.

Danach war sogar ein Mitflug mit Hubschraubern möglich.  Die Feuerwehrleute pumpten das Wasser zu den Löschplätzen. Ohne die Hubschrauber wäre die Wasserversorgung in einem derart schwierigen Gelände nicht zu bewerkstelligen.

Nachbereitung: "Lessons Learned"

Ein wichtiger Teil der Übung wird die Nachbereitung und Nachbesprechung sein, gilt es doch aus den Erfahrungen zu lernen um beim nächsten Einsatz noch besser zu sein. Gemeinsam mit zivilen Einsatzorganisationen aus Deutschland, Österreich und Tschechien sowie  der deutschen Bundeswehr zu üben, war eine wichtige Erfahrung und Herausforderung in Bezug auf überregionale Katastrophenfälle.

Ein Bericht der Redaktion Luftunterstützung

PC-6-Flugzeuge des Bundesheeres beim Wasserabwurf.

PC-6-Flugzeuge des Bundesheeres beim Wasserabwurf.

Vor dem Abflug werden letzte Absprachen getätigt.

Vor dem Abflug werden letzte Absprachen getätigt.

Ein S-70 "Black Hawk" befüllt den Wasserbehälter.

Ein S-70 "Black Hawk" befüllt den Wasserbehälter.

Übungsleiter Oberst Klecatsky, r., bei der Befehlsausgabe.

Übungsleiter Oberst Klecatsky, r., bei der Befehlsausgabe.

Pressekonferenz für Medienvertreter.

Pressekonferenz für Medienvertreter.

Eine AB-212 hebt ab.

Eine AB-212 hebt ab.

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