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"Active Protector": Soldaten üben Einsatz nach einem Anschlag

Allentsteig, 07. September 2017  - Massenpanik, Verletzte und Chaos nach Terroranschlägen - das sind Bilder, mit denen die Menschen in- und außerhalb Europas immer öfter konfrontiert werden. Einsätze in derartigen Situationen übt derzeit das Kommando Schnelle Einsätze am Truppenübungsplatz Allentsteig. Trainiert wird von 4. bis 8. September.

Einsatzbereit

Die Übung "Active Protector 17" dient der Überprüfung der Einsatzbereitschaft des Kommandos. Auf Anforderung durch die Sicherheitsbehörden können die Soldaten helfen, die Folgen eines Anschlages zu bewältigen.

Terrorzellen

Als Szenario der Übung wird angenommen, dass eine Terrororganisation Sympathisanten dazu aufgerufen hat, in ihren Heimatländern Terroranschläge durchzuführen. Obwohl es schon Verhaftungen gab, muss davon ausgegangen werden, dass zumindest noch vier Terrorzellen auf österreichischem Staatsgebiet aktiv sind. Die Polizei wird deswegen in den Ballungsräumen konzentriert und ein Assistenzeinsatz des Heeres angeordnet.

Einsatztechniken

Die bei dieser Übung eingesetzten Truppen trainieren neue Einsatztechniken, um im Bedarfsfall das Innenministerium zu unterstützen. Durch ihren Einsatz verschaffen die Soldaten den Blaulichtorganisationen Freiraum für ihre Tätigkeiten. Außerdem versorgen sie Verletzte, unterstützen die Ermittlungen der Polizei und lassen in Panik geratene Massen sicher aus der Gefahrenzone ausfließen.

Ein Bericht der Redaktion 3. Panzergrenadierbrigade

Training: Ein Verletzten-Darsteller wird in einem Sanitäs-"Dingo" abtransportiert.

Training: Ein Verletzten-Darsteller wird in einem Sanitäs-"Dingo" abtransportiert.

Sicherheit und Ordnung werden durch den Einsatz von mobilen Absperrgittern gewährleistet.

Sicherheit und Ordnung werden durch den Einsatz von mobilen Absperrgittern gewährleistet.

Schwerstverletzten-Darsteller werden in einem Hubschrauber evakuiert.

Schwerstverletzten-Darsteller werden in einem Hubschrauber evakuiert.

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