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Search and rescue: Notfall-Hubschrauber steht 365 Tage im Jahr bereit

Aigen im Ennstal, 26. Februar 2018  - 365 Tage im Jahr steht am Bundesheer-Fliegerhorst im Ennstal ein sogenannter "Search and rescue"-Hubschrauber mit einem Rettungsteam für Notfälle bereit. Kommt es zum Absturz eines Bundesheer-Flugzeuges, dann rückt das Team mit seiner "Alouette"-Maschine als erstes zum Unglücksort aus. Auch unzähligen Zivilpersonen, die in Bergnot geraten sind, haben die Spezialisten aus Aigen bereits geholfen.

60 Mitarbeiter, 14 Hubschrauber

Einer der Piloten ist Hauptmann Florian Urf. Der 39-Jährige ist seit bald 18 Jahren Einsatzpilot und mittlerweile auch stellvertretender Kommandant der Aigener Hubschrauberstaffel. Urf: "Hier in Aigen haben wir 14 Hubschrauber stationiert. Das Personal umfasst rund 60 Piloten, Techniker, und viele mehr. Auch Grundwehrdiener sind dabei.

Unsere Aufgaben umfassen außer dem Flugbetrieb auch die technische Wartung der Maschinen vor und nach dem Fliegen. Größere technische Arbeiten übernehmen allerdings die Kameraden von der Fliegerwerft, die ebenfalls hier vor Ort sind."

Neben den Such- und Rettungseinsätzen warten auf Urf und seine Piloten noch weitere Aufgaben, die wichtigsten davon sind:

  • Transport von Personen und Material im Gebirge,
  • Hilfe bei Katastrophen,
  • Einsätze im Ausland - etwa in Bosnien und im Kosovo.

Fliegen im Hochgebirge

"Das Fliegen im Hochgebirge ist unsere Spezialität", erläutert Urf. "Ob wir die Funkstation am Dachstein mit Material versorgen oder verirrte Tourengeher in Sicherheit bringen - unsere Hubschrauber sind fürs Gebirge gebaut und wir trainieren regelmäßig in großen Höhen."

Und dieses Training sei auch nötig, so Urf, denn "Fliegen ist ein Handwerk, und Fliegen im Gebirge ist das Meisterstück. Da müssen wir ständig üben. Leider wird das immer schwieriger. Neue Einschränkungen, noch strengere Auflagen der Bundesländer oder auch Probleme mit Grundstückseigentümern erschweren uns den Übungsbetrieb."

Einsatzbereit

Dennoch bleiben Florian Urf und seine Flugteams einsatzbereit: "Jeden Tag des Jahres. Für unsere Kameraden, aber auch für die Zivilbevölkerung. Wenn die zivilen Einsatzkräfte nicht mehr ausreichen, dann können wir Hilfe leisten."

Hauptmann Florian Urf vor einem "Alouette"-Rettungshubschrauber.

Hauptmann Florian Urf vor einem "Alouette"-Rettungshubschrauber.

Der erfahrene Pilot im Sitz seiner Maschine: "Fliegen im Gebirge ist das Meisterstück."

Der erfahrene Pilot im Sitz seiner Maschine: "Fliegen im Gebirge ist das Meisterstück."

14 Hubschrauber stehen in Aigen bereit.

14 Hubschrauber stehen in Aigen bereit.

Eine startklare SAR-Maschine am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg.

Eine startklare SAR-Maschine am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg.

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