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"Der Weg in die Zukunft": Europäische Beiträge zu UN-Friedenssicherungseinsätzen

Wien, 05. Juni 2018  - Am 4. und 5. Juni 2018 fand zum 48. Mal das "Wiener Seminar" des "International Peace Institute" (IPI) in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie statt. Das Thema des diesjährigen Seminars lautete: "European Contributions to UN-Peacekeeping Operations: Lessons Learned and the Way forward". Veranstaltet wurde das jährlich stattfindende Event vom Verteidigungsministerium, dem Außenministerium sowie dem Internationalen Friedensinstitut. 

Neue Herausforderungen

Generalleutnant Karl Schmidseder eröffnete als Leiter der Einsatzsektion die Veranstaltung. Dabei reflektierte er die gegenwärtige Auftragslage des Bundesheeres auf nationaler und internationaler Ebene: "Neben nationalen Aufgaben wie die Unterstützung bei Staatsbesuchen oder Assistenzeinsätzen, sind österreichische Soldaten im Auftrag der Vereinigten Nationen in Krisengebieten wie Kosovo oder Libanon eingesetzt. Die Rahmenbedingungen für UN-Friedensmissionen haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch gewandelt. Zu den traditionellen Beobachteraufgaben kommen neue Herausforderungen, wie die Abwehr von Cyberangriffen oder unkonventionellen Sprengkörpern, denen sich die Soldaten im Ausland stellen müssen."

Vielfältige Themen

Die Themen des heurigen Seminars handelten von europäischen Beiträgen zur UN-Friedenssicherung bis zu der Frage, wie sich die EU-Mitgliedsstaaten mit neuen Entwicklungen auseinandersetzen. Die Vorträge bezogen sich auf die Erkenntnisse aus den jüngsten europäischen Engagements bei UN-Friedensmissionen, wie beispielsweise im Libanon und in Mali.

Zahlreiche nationale und internationale Vertreter aus Politik, Militär und Wissenschaft nahmen an dem Seminar teil. So unter anderem der stellvertretende Sondergesandte des UN-Generalsekretärs der Stabilisierungsmission in Mali, Koen Davidse, die ehemalige stellvertretende Sondergesandte des UN-Generalsekretärs der Friedensmission der Zentralafrikanischen Republik, Diane Corner sowie der amtierende "Force Commander" der UNIFIL-Mission ("United Nations Interim Force in Libanon"), Generalmajor Michael Beary.

Das "International Peace Institute"

Das Institut wurde 1970 gegründet und bezeichnet sich heute als unabhängiger, internationaler "not-for-profit think-tank". Es hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen Aktivitäten zur Verhinderung und Beilegung von Konflikten beizutragen. Dadurch besteht eine enge Vernetzung mit den Vereinten Nationen, welche durch zahlreiche ehemalige und aktuelle hochrangige Sonderfunktionen im UN-System untermauert wird. Das Bundesheer nutzt diese Kooperation, um auch im internationalen Politdialog die militärische Perspektive einzubringen.

Generalleutnant Karl Schmidseder eröffnete das Seminar.

Generalleutnant Karl Schmidseder eröffnete das Seminar.

Das "Wiener Seminar" in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie.

Das "Wiener Seminar" in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie.

Brigadier Trischak bei seinen Ausführungen.

Brigadier Trischak bei seinen Ausführungen.

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