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Hohe Bundesauszeichnung für Oberst Werner Hardt-Stremayr

Klagenfurt am Wörthersee, 03. Oktober 2018  - Als 18-Jähriger rückte Werner Hardt-Stremayr im Jahr 1971 in der Khevenhüller-Kaserne ein und absolvierte die Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung, um die Offizierslaufbahn als Milizsoldat einzuschlagen. Insgesamt leistete er in seinen 47 "Bundesheer-Jahren" 1.367 Übungstage und 104 Tage freiwillige Milizarbeit. Für diesen unermüdlichen, engagierten und freiwilligen Einsatz wurde ihm das "Goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich" verliehen.

"Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, dir geschätzter Kamerad, diese hohe Bundesauszeichnung aushändigen zu dürfen." Mit diesen Worten übergab Kärntens Militärkommandant, Brigadier Walter Gitschthaler, das Goldene Verdienstzeichen mit der Urkunde.

Die "25-er" waren seine Heimat

Oberst Werner Hardt-Stremayr rückte am 27. September 1971 bei der 4. Kompanie des damaligen Ausbildungsregimentes 10 ein. Später wurde aus ihr die 3. Kompanie des Jägerbataillons 25. "Ich verdanke meine Entscheidung, dass ich die Milizoffizier-Laufbahn eingeschlagen habe, meinem damaligen Kompaniekommandanten, Hauptmann Georg Goess. Er hat uns sehr viel körperlich und geistig abverlangt, aber er war fair und geradlinig, das hat mich geprägt", erzählt Hardt-Stremayr. So kam es dazu, dass er bei den "25-ern" seine Heimat gefunden hat - und das insgesamt 43 Jahre lang.

Laudatio für den Ausgezeichneten

"Oberst Hardt-Stremayr hat nach Absolvierung der Ausbildungen vom Zugskommandanten des Pionierzuges, über den Kompaniekommandanten bei der schweren Kompanie bis hin zum Stabsoffizier in verschiedensten Fachbereichen beim Jägerbataillon 25, aber auch als Informationsoffizier immer wieder freiwillig an Ausbildungen, Übungen und Einsätzen teilgenommen. Mehrmals hat er sich als Personalersatz für den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz im Burgenland, aber auch als Personalunterstützung beim Militärkommando Kärnten zu freiwilligen Waffenübungen gemeldet. Aufgrund seines Alters und der damit verbundenen Lebens- und militärischen Erfahrung, seiner herausragenden charakterlichen Einstellung sowie wegen seines hervorragenden Fachwissens hatte Obst Hardt-Stremayr keine Probleme, sich - auch bei oft unangenehmen Entscheidungen - als eine der Führungspersönlichkeiten des Milizpersonals des Jägerbataillons 25 durchzusetzen. Er ist ein Vorbild für alle Soldaten und Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres." Dies war nur ein kleiner Auszug der Begründung für den Antrag für eine sichtbare Bundesauszeichnung, welche vom Militärkommando Kärnten eingebracht wurde.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

Brigadier Gitschthaler, r., gratuliert Oberst Hardt-Stremayr zu dieser besonderen Auszeichnung.

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Das "Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich".

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Ein kurzes Gespräch mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil.

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Der Umgang mit der Pistole muss ständig geübt werden.

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